Vorschulgruppe erforscht mit "Vinzi" die Pecherei

Eine höchst interessierte Kindergruppe hat bei einer Führung am WEG DES HARZES in Markt Piesting die Pecherei kennengelernt. Bei perfektem Frühlingswetter sind die experimentierfreudigen Nachwuchs-PecherInnen im originellen Oldtimer-Bus des Kindertagesheimes von Wien angereist.

Nepomuk Bus

Vom Start des für Jung und Alt interessanten Themenweges am Parktplatz in Markt Piesting ging es gleich zur zweiten Station am Generationenpark. Dort wurde beim Rutschen-Hügel mit Begeisterung getestet, wie schnell seinerzeit die Pecher an den Pechbäumen die Leiter hinauf geklettert und nach getaner Arbeit wieder hinunter gerutscht sind.

Geführt von "Vinzi", dem frechen Pecherbub, der auf Wegweisern und Stationstafeln zeigt, wo's lang geht und die interessantesten Hinweise gibt, und dem fachkundigen Team Johann Leitner vom Pechermuseum Hernstein und KEAföhrenen-Obmann Gerhard Kogler war bald die "KEAföhrenen"-Station 5 im Pecherwald erreicht. Dort konnten die kleinen Forscher selbst ihren eigenen Kolophonium-Anhänger aus Schwarzföhrenholz mit Kolophonium überziehen und den frisch hergestellten Pechbalsam ausprobieren.

Brav marschierte die junge Wandertruppe bis zur letzten Station mit dem Waldxylophon und weiter zur Pecherkapelle am Pecherlehrpfad Hernstein. Nach gemeinsamer Jause am idyllischen Rastplatz im Föhrenwald waren die kleinen Waldforscher wieder aufmerksam beim Thema: Betreuerin Alice musste ihren "Vorschulmäusen" gleich aus der von der Volksschule Markt Piesting kreierten Broschüre "Vinzi auf dem Weg des Harzes" vorlesen, bevor es wieder mit dem Oldtimer-Bus nach Wien zurück ging.

Nepomuk Vinzenzkapelle

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