"Das Glück vom Pech" – historische Zeitreise von einst und jetzt

Möchten sie hautnah in die Geschichte der Pecherei eintauchen?

Im Pechermuseum Hernstein können Sie nach den jüngsten Adaptierungen der Schauräume nicht nur alte Pecherwerkzeuge praxisnah studieren, sondern auch echte Schaubäume samt Waldboden naturnah erleben.

Eine Filmdokumentation versetzt sie an die Originalschauplätze zurück, in der ihnen die damaligen Pecher persönliche Einblicke in ihr Leben und in ihre Arbeit im Wald näher bringen. So können sie sich selbst ein Bild von der schweißtreibenden Arbeit unserer Ahnen machen.

Eine Ergänzung zum Museum stellt der nahegelegene Pecherlehrpfad auf dem „Hart“ dar. Auf dem barrierefrei angelegten Weg können Sie nicht nur die Arbeitsschritte der Harzgewinnung in der freien Natur nachvollziehen, auch die modern gestaltete Vinzenzkapelle am Lehrpfad lädt zu einer besinnlichen Pause ein.

Nur in Hernstein wird als dem einzigen Ort Österreichs auch heute noch in kleinem Maßstab die Harzgewinnung und Weiterverarbeitung zu medizinischen und kosmetischen Artikeln verfolgt.  2011 wurde die Pecherei, um diesen alten und für die Region damals so wichtigen Erwerbszeig nicht ganz in Vergessenheit geraten zu lassen, von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe erklärt.

Angebote

  • Führungen durchs Museum und am Lehrpfad

Öffnungszeiten:
Mai bis Oktober, an Sonn- und Feiertagen von 10.00 bis 12.00 Uhr geöffnet.
Eintritt: Freie Spende
Gegen Voranmeldung sind auch andere Termine möglich.
Busse und Schulklassen sind herzlich willkommen.

 

Mit Unterstützung von Land und Europäischer Union
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Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

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Wissenwertes

Vorkommen

Die Schwarzföhre wächst in den Mittelmeerländern Südeuropas, Kleinasiens und des westlichen Nordafrikas und kommt auch in Teilen Österreichs vor.

Unterscheidung

Man kann die Art anhand der schwarz gefärbten, verdeckten Teile der Zapfenschuppen leicht von anderen südeuropäischen Kiefernarten unterscheiden.

Verwendung

Wegen ihres hohen Harzgehaltes spielte sie eine wichtige Rolle in der Pecherei. Das Holz wird vielfach genutzt und, da es nicht knarrt, unter anderem zu Bühnenböden verarbeitet.

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