Pecherei in der Region

Lange Zeit stellte die Pecherei, also die Gewinnung und Verarbeitung des Baumharzes von der Schwarzföhre die wirtschaftliche Lebensgrundlage vieler Familien in der Region dar. Nach dem Niedergang der Berufspecherei in den 1970er Jahren, hatte der Wert der Schwarzföhre für die Menschen der Region stark abgenommen.

Heute hat sich das Bild gewandelt: Das Interesse an traditionellem Handwerk wie der Pecherei steigt wieder und das Handwerk der Pecherei wurde 2011 in die Liste des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen.

Auf den folgenden Seiten finden Sie interessante Informationen zur Geschichte der Pecherei und zur Wirkung und Verwendung des wertvollen Harzes.

Mit Unterstützung von Land und Europäischer Union
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Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

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Wissenwertes

Vorkommen

Die Schwarzföhre wächst in den Mittelmeerländern Südeuropas, Kleinasiens und des westlichen Nordafrikas und kommt auch in Teilen Österreichs vor.

Unterscheidung

Man kann die Art anhand der schwarz gefärbten, verdeckten Teile der Zapfenschuppen leicht von anderen südeuropäischen Kiefernarten unterscheiden.

Verwendung

Wegen ihres hohen Harzgehaltes spielte sie eine wichtige Rolle in der Pecherei. Das Holz wird vielfach genutzt und, da es nicht knarrt, unter anderem zu Bühnenböden verarbeitet.

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