2006 erschien das Buch "Die Schwarzföhre in Österreich", dabei blieben folgende Fragen offen: Wie alt ist der Wiener Neustädter Föhrenwald, das große Waldgebiet zwischen Wr. Neustadt und Neunkirchen? Stammt er aus der Zeit Maria Theresias oder ist er doch deultich älter? Erst bislang unbekannte Materialien aus dem Wr. Neustädter Stadtarchiv und dem Haus-, Hof- und Staatsarchiv Wien brachten die faszinierende Geschichte dieses Waldgebietes ans Licht. Wahrscheinlich zur Holzversorgung der Stadt und als Jagdgebiet für den Landesherrn wurde dieser Wald um 1500 angelegt, die älteste Waldanlage in Österreich und die viertälteste Aufforstung Europas. Aber es dauerte mehrere Jahrhunderte bis die Stadt ihren Wald uneingeschränkt in Besitz nehmen konnte.

DI Dr. Herbert Kohlross

Mit Unterstützung von Land und Europäischer Union
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Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

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Wissenwertes

Vorkommen

Die Schwarzföhre wächst in den Mittelmeerländern Südeuropas, Kleinasiens und des westlichen Nordafrikas und kommt auch in Teilen Österreichs vor.

Unterscheidung

Man kann die Art anhand der schwarz gefärbten, verdeckten Teile der Zapfenschuppen leicht von anderen südeuropäischen Kiefernarten unterscheiden.

Verwendung

Wegen ihres hohen Harzgehaltes spielte sie eine wichtige Rolle in der Pecherei. Das Holz wird vielfach genutzt und, da es nicht knarrt, unter anderem zu Bühnenböden verarbeitet.

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