Alpengummi mit Bernhard Kaiser auf ARTE

Arte widmete am 7. November 2018 dem KEAföhrenen-Betrieb Alpengummi eine ganze Sendung des Wissensmagazins XENIUS. In der Sendung wurde nicht nur die Einzigartigkeit des einzigen biologischen Kaugummis und seine positiven Eigenschaften hervorgehoben, auch die Pecherei wurde von unserem Chef-Pecher Bernhard Kaiser in seinem Pecher-Waldparadies wie immer sehr eindrucksvoll präsentiert. Der Film ist auch wegen der vielen Informationen zum Thema Kaugummi - von gesundheitlichen und hygienischen Aspekten bis zur Umweltverträglichkeit - äußerst sehenswert. In allen Belangen zeigt sich der Alpengummi als einzig wahre Alternative und längst überfällige Idee.


"Xeniusdas WissensmagazinKaugummi"

 

hier gehts zum Film 

Weitere Infos zum Alpengummi gibt es auf www.alpengummi.at

 

 

 

 

Biedermeier-Adventmarkt in Markt Piesting am 1.12.2018
AdvMPlakatn

Zahlreiche weihnachtliche Attraktionen für Kinder und Erwachsene und das wunderschöne Ambiente verbreiten weihnachtliche Stimmung pur. Während sich der Duft von Punsch 

Die KEAföhrenen bereiten wieder den traditionellen Piestinger Pechersterz am offenen Holzkohlengrill zu. Und natürlich gibt es am KEAföhrenen-Infostand auch zahlreiche besondere Geschenkideen zum Thema Schwarzföhre und Pecherei.

Unter den vielfältigen bodenständigen Erzeugnissen der KEAföhrenen findet man immer das passende Geschenk.

 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weihnachtsstimmung garantiert bei Brandtners in Kaumberg:

In den liebevoll gestalteten Ausstellungsräumen wird wieder der Duft von Punsch, Tee und weihnachtlichen Schmankerln durch die Räume ziehen, während Christkindln und Weihnachtsmänner besondere Geschenke aus der großen Vielfalt aussuchen, die von den zahlreichen Anbietern ausgestellt wird.

ausgefallener Holzschmuck und Geschenkartikel der Tischlerei BrandtnerDabei bietet die Tischlerei Brandtner alleine schon eine unglaubliche Auswahl an Geschenkideen, von einzigartigem Schmuck, außergewöhnlichen Accessoires aus Schwarzföhre und anderen sorgsam ausgewählten und perfekt verarbeiteten Hölzern, über große und kleine Einrichtungsgegenstände und Dekorationsartikel vom Feinsten bis zu ganzen Möbelprogrammen.

Die Ergänzung des eigenen Angebots mit verschiedensten Produkten macht diesen Weihnachtsmarkt zu einer wahren Fundgrube und jedenfalls zu einem stimmungsvollen Erlebnis.

 

 

 

WEG DES HARZES in Markt Piesting

Gerade rechtzeitig zu Beginn der schönsten Wanderzeit im Herbst wurde bei herrlichem Wetter der WEG DES HARZES im Piestingtal eröffnet.

Streckenplan WEG DES HARZES 33

Das Naherholungsgebiet in den Wiener Alpen ist um eine Attraktion reicher: Der WEG DES HARZES in Markt Piesting wurde bei herrlichem Wanderwetter von Bürgermeister Roland Breimeier in Anwesenheit zahlreicher Gäste eröffnet.

Abwechslungsreich und attraktiv gestaltet präsentiert sich der neue Themenweg im Biedermeiertal, der von der Gemeinde Markt Piesting gemeinsam mit dem Verein Die KEAföhrenen errichtet wurde. Unterstützung kam von Land und europäischer Union im Rahmen des LEADER geförderten Projektes Schwarzföhre 2.0. und auch engagierte regionale Betriebe beteiligten sich am WEG DES HARZES.

Über 8 informative Stationen führt die knapp drei Kilometer lange Strecke von Markt Piesting, am Gelände des ehemaligen Harzwerkes vorbei, durch den duftenden Föhrenwald, leicht bergauf bis zum Start des Pecherlehrpfades Hernstein. Der WEG DES HARZES verbindet so die beiden früheren Pecherei-Zentren Markt Piesting und Hernstein.

Der gut beschilderte Weg ist bequem in eineinhalb Stunden zu erwandern und informiert mit 10 geschmackvoll gestalteten Tafeln über die Entstehung, Gewinnung und Verarbeitung des Schwarzföhren-Harzes, das Leben der Pecher und den mühevollen Transport der Harzfässer.  Aber auch neue Produkte rund um das Thema kann man kennenlernen, die ganz im Trend zu Naturprodukten liegen und dank der hohen Nachfrage das alte Handwerk neu auferstehen lassen. Ein Holzxylophon aus unterschiedlichen heimischen Nadelhölzern wurde ebenso installiert, wie eine Projektionstafel, die bei einer aufwändig gestalteten Station die Konturen der historischen Gebäude der ehemaligen Harzgenossenschaft auf das Werksgelände projiziert.


 MG 8447b PR  MG 8458b PR33

Bei der feierlichen Eröffnung am großen Parkplatz zeigten Schüler der Volksschule Markt Piesting themengerechte Vorführungen.

Danach lud die Gemeinde zu einem Imbiss mit dem traditionellen Piestinger Pechersterz, natürlich frisch zubereitet von den KEAföhrenen.

Im Anschluß an die offizielle Eröffnung führte der Obmann der KEAföhrenen die erste Gruppe Wanderer auf dem WEG DES HARZES bis zur Pecherkapelle am Pecherlehrpfad Hernstein. Dabei erläuterte er zusätzlich zu den Informationen auf den Stationstafeln interessante Details über die Pecherei und das Angebot der KEAföhrenen. Danach ging es durch den Schwarzföhrenwald zurück nach Markt Piesting.

 

 

350 Jahr-Jubiläum Mariahilfberg2705 350 jahrjubilaeum staende

Bei diesem besonderen Jubiläum waren die KEAföhrenen auch mit dabei. Eine breite Produktpalette aus Naturmaterialien wurde vom extra für dieses Jubiläum ausgelagerten Museumsshop im Waldbauernmuseum Gutenstein und im Infostand der KEAföhrenen angeboten. Viele Interessierte nutzten die Gelegenheit, mehr über die Schwarzföhren-Produkte zu erfahren und auch gleich welche mit nach Hause zu nehmen.

Foto: Die beiden Verkaufsstände vom Waldbauernmuseum Gutenstein und den KEAföhrenen am Mariahilfberg

 

KEAföhrene Mittelpunkt beim Marktfest in Markt Piesting

Infostand, Produktverkauf und Pechersterz der KEAföhrenen

Großer Andrang bei den KEAföhrenen herrschte beim diesjährigen Marktfest am Pfingstmontag in Markt Piesting.
Im Zentrum des Marktes gab der Vereinsobmann der KEAföhrenen, Gerhard Kogler, zahlreichen Interessierten Auskunft über das Wirken des gemeinnützigen Vereins und die sehr gefragten Produkte aus Harz und Holz der Schwarzföhren.

2105 Marktfest PechersterzDaneben verwöhnte am Holzkohlengriller der exzellente Koch Michael Petzmann die hungrigen MarktbesucherInnen mit frisch nach Originalrezept zubereitetem Piestinger Pechersterz und heimste dafür begeistertes Lob ein.

Foto links: Obmann Gerhard Kogler mit Gattin Sabine im Info- und Verkaufsstand der KEAföhrenen
Foto rechts: Chefkoch Michael Petzmann röstet den exzellenten Piestinger Pechersterz nach Originalrezept

 

Ideen aus dem Zirbenland

Interessante Erkenntnisse holten sich die KEAföhrenen am 16. Mai im Zuge einer vom Projekt geförderten Exkursion im Zirbenland. Neben Betriebsbesichtigungen bei Lebensmittel- und Körperpflegeherstellern, lokalen Shops und Übernachtungsbetrieben stand der Erfahrungsaustausch mit der LEADER Region "Innovationsregion Murtal", Vertretern des Projektes "bauernkraft.at" und der ARGE Zirbenland Markenpartnern im Fokus. Die Verarbeitung der "Königin der Alpen" - wie die Zirbe auch genannt wird -  in der Kulinarik als geschmacksgebender Bestandteil stand im besonderen Interesse der KEAföhrenen, lassen sich doch viele Ideen auch mit "unserer" Schwarzföhre umsetzen.

 

 

Mit 99 Jahren als älteste Mutter zum Pecherpfad

Beim 3. NÖ. Museumstag am 13.5.2018, an dem sich 125 museale Einrichtungen im ganzen Land beteiligten,  nahm auch heuer der Pecherpfad Hölles mit zwei Schauvorführungen teil.

Bereits am Vormittag kam die Wiener Archäologin Dr. Claudia Behling mit einer Reisegruppe von 60 Personen zur Pechervorführung, wo diesmal besonderes Interesse an der jahrtausendelangen geschichtlichen Verwendung des Baumharzes stand und von beiden Seiten viele neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu hören waren. Vorher durften sich die Teilnehmer/Innen  noch mit einem Waldfrühstück stärken.

Am Nachmittag gab es anlässlich des Muttertages neben einer Schauvorführung mit einem der letzten echten ehemaligen Pecher, Gerhold Wöhrer, zu der fast 100 Besucher kamen und einer Kaffeejause unter den Föhrenbäumen eine Ehrung für die älteste Mutter, die den NÖ. Museumsfrühling besuchte: Mit 99 Jahren kam Katharina Wöhrer aus Hölles mit ihrer Tochter Emma zur Veranstaltung. Dazu gratulierte auch Vzbgm. Leopold Schagl ganz besonders.

 

Ein Schaupechbaum an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik

Im Zuge der Veranstaltung "Treffpunkt: Hochschule" wurde am 25.4. unter neugierigen Blicken von zahlreichen StudentInnen und Lehrenden im Garten der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik von den Pechern der KEAföhrenen ein Schaubaum angepecht. Dabei erzählten die heute aktiven Pecher Bernhard Kaiser, Robert Rendl und der ehemalige Berufspecher Leopold Schneidhofer von den Mühen, die der Beruf damals in den 1970er Jahren mit sich brachte.

Anschließend nahm die Schauspielerin Barbara Gassner in ihrem Theaterstück "Die andere Hälfte des Himmels" die Anwesenden mit auf eine sehr berührend und persönliche Reise auf den Lebensweg ihres Großvaters und beleuchtete einige Meilensteine der damaligen Zeit. Musikalisch begleitet und eindrucksvoll untermalt wurde das Stück von Florian Kmet.

Das abschließende Publikumsgespräch führte den weit-gespannten Bogen von altem Handwerk, Verwurzelung und Heimatgefühl, Vermittlung von altem Wissen an die junge Generation im Volkskundemuseum und dem Beruf der Schauspielerei wieder zusammen, sind die meisten namhaften Bühnen (Bretter, die die Welt bedeuten) doch aus der heimischen Schwarzföhre gebaut, da das Holz durch seinen Harzreichtum nicht knarrt.

Der vielseitige Abend klang bei vertiefenden Gesprächen der begeisterten BesucherInnen aus.

 

Eröffnung der 1. Wiener Schaupecherei im Türkenschanzpark

Am 24.4.2018 wurde auf Anregung der  Universität für Bodenkultur mit Unterstützung der Stadt Wien und des Projektes feierlich die 1. Wiener Schaupecherei von Bezirksvorsteherin Silvia Nossek eröffnet. Auch der neue Rektor der BOKU, Uni.-Prof. DI Dr. Hubert Hasenauer, freute sich in seiner Eröffnungsrede über die neue Attraktion neben dem Universitätsgebäude, ist er doch selbst im Bereich Forstwissenschaft spezialisiert. Ein BOKU-Student wird sich um die weitere Bearbeitung im Laufe des Jahres kümmern.

Das Anpechen des Schaubaumes stieß auf große Begeisterung und Interesse seitens der Besucherinnen und Besucher.

 

Die KEAföhrenen freuen sich über einen neuen Mitgliedsbetrieb

Der Bregahof ist ein kleiner Bio-Bauernhof am Fuß der Hohen Wand mit Fokus auf Kräuter und die Haltung alter Tiersorten (Mangalitza-Schweine, Soay-Schafe, Sulmtaler Hühner). Florian und Angelika Gruber stellen bäuerliche Produkte mit traditionellen Techniken her.

Mit Frühlingsbeginn haben sie das wildwurzelwerk am Bregahof ins Leben gerufen. Hier gibt es Workshops und Kurse über Naturvermittlung, Kräuterwissen, bäuerliches Handwerk und Tierhaltung.

Weitere Produkte sind u.a Kräutersalze, Birnenbrand und Räucherlocken von ausgesuchten Stämmen der KEAföhre. Mehr Infos unter www.bregahof.at.

 

 

7. April 2018: Pecherkurs mit Bernhard Kaiser und Robert Rendl

Am Samstag, den 7. April gibt es wieder eine der wenigen Möglichkeiten, sich das Handwerk der Pecherei von zwei Pecherprofis zeigen zu lassen und es gleich selbst zu probieren. Bernhard Kaiser hat das Handwerk von Berufspechern gelernt, Robert Rendl verarbeitet das Pech seiner Bäume zu Pechbalsam und hat sich ganz dem Handwerk verschrieben. Gerne geben sie ihr umfangreiches Wissen über die Pecherei und den Wald weiter. Die Begeisterung, die sie dabei bei den Menschen entfachen können, sind für sie die schönste Motivation.

Anmeldung und Preisauskunft für den eintägigen Pecherkurs bei den beiden Pechern direkt unter 0664 78 15 657 (Bernhard Kaiser) oder 0664 737 960 62 (Robert Rendl).

 

Hochschule trifft die KEAföhrenen

Am 29.11. besuchten Studierende der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik mit Vizerektorin Elisabeth Hainfellner die KEAföhrenen und nahmen gleich in der Früh das KEAföhrenen Mitglied Verein Morgenstern in Markt Piesting ganz besonders unter die Lupe. Im Fokus standen die Arbeitsfelder und Tätigkeitsschwerpunkte des sozial-therapeutischen Vereines sowie seine Verbindung zum Projekt der KEAföhrenen. Das Projekt wurde von der Projektbetreuerin Amina Kristen präsentiert. Kleinregionsmanagerin des Schneebrglandes, Martina Sanz, erzählte den interessierten Studentinnen und Studenten von ihren Arbeitsschwerpunkten im aktuellen Jahr. Am Nachmittag stand ein Besuch im Pechermuseum Hernstein am Programm sowie eine Präsentation des Pechers Robert Rendl über seinen Betrieb. Der Tag klang bei einem Vernetzungstreffen mit den KEAföhrenen Pecher und Waldpädagoge Bernhard Kaiser, Kienspäne-Hersteller Johannes Kühmayer und Vereinsobmann Gehard Kogler beim KEAföhrenen Heurigen Zigeuner in Neusiedl bei Speis und Trank aus.

 

Die neue KEAföhrenen Broschüre ist da!

Die aktuellsten Infos zu den KEAföhrenenprodukten, -betrieben und viele Infos rund um das Thema Schwarzföhre kann jetzt in der druckfrischen Broschüre nachgelesen werden. Die KEAföhrenen beweisen damit ihre Vielfalt und stellen gleichzeitig Innovation, Tradition und Regionalität in den Vordergrund. Die Broschüre liegt demnächst bei allen KEAföhrenenbetrieben und Destinationen auf und kann hier in elektronischer Form bezogen werden.

 

Die KEAföhrenen auf www.wienerwald.info

Zur besseren Vermarktung des Themas, der Produkte und Angebote rund um die Schwarzföhre und Pecherei im Triesting- und Piestingtal hat der Wienerwald Tourismus eine attraktive Landing-Page für die KEAföhrenen angelegt. Sie soll mit aussagekräftigen Bildern und spannenden Informationen Lust und Interesse auf das Thema machen und über die Regionsgrenzen hinweg das Projekt bewerben. Die Seite wird stetig erweitert: www.wienerwald.info/die-keafoehrenen

 

Adventmarkt beim Brandtner in Kaumberg

An alle ADVENTMARKT-AUSSTELLER und solche die es werden wollen! Auch heuer gibt es wieder den Adventmarkt in Kaumberg. Noch sind einige Plätze beim Adventmarkt am 25.11.2017 und am 26.11.2017 frei! Sie wollen beim Adventmarkt der Firma Brandtner in Kaumberg ausstellen? So einfach geht es! Schreiben Sie eine Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an oder nehmen Sie mit uns telefonisch Kontakt (02765/8010 oder  0680 144 1887) auf! Anmeldeschluss ist der Freitag, der 03. November 2017!

KEAföhrenen besuchen die Vöslauer AG

Auf der Suche nach neuen Produkten und Möglichkeiten besuchten die KEAföhrenen die Vöslauer AG, die im Herzen des KEAföhrenen Gebietes die artesische Quelle in Bad Vöslau nützt. Bei einer Betriebsbesichtigung konnten die Mitglieder interessante Details von der Abfüllung und den einzelnen Produktionsschritten bishin zur Auslieferung und dem Recycling erfahren. Besonders angetan waren die KEAföhrenen vom gelebten Nachhaltigkeitsgedanken (Präferierung regionaler Produzenten, Recyclingprozesse, Verzicht auf Billigimporte aus Übersee,...) dieses Vorzeigeunternehmens.

Foto v.l.n.r.: Martina Sanz (Kleinregion Schneebergland), Ena Smidt (Forstverwaltung Klein-Mariazell), Amina Kristen (LEADER Region Triestingtal, Projektbegleitung), Johannes Tintner (Universität für Bodenkultur Wien), Anette Schawerda (GF LEADER Region Triestingtal), Johannes Leitner (Pechermuseum Hernstein), Leopold Ziehaus (Marktgemeinde Pernitz), Ernst Schagl (Pecherpfad Hölles), Wolfgang Sovis (externer Unternehmensberater), Gerhard Kogler (Obmann Verein "Die KEAföhrenen"), Michael Lipp (Besucher), Johannes Kühmayer (Kühmayer's Kienspäne)

 

 

Doppeltes Glück: Pech trifft auf Pechöl

2013 ist das „Pechölbrennen“ in die Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen worden. Dies war für die KEAföhrenen Grund genug, beim Elzer Dorffest am 3.9. der Elzer Dorfgemeinschaft einen Besuch abzustatten.

„Seit ich vor vielen Jahren von der Tradition des Pechölbrennens in Elz gehört hatte, war es mir ein großes Anliegen, einmal in meinem Leben hierher zu kommen“ eröffnete Ernst Schagl vom Pecherpfad Hölles seine Begrüßung. Nach einem regen Informationsaustausch mit dem Obmann der Elzer Dorfgemeinschaft und Gastgeber Hermann Sandner beim Frühschoppen, fuhr der Pechöl-Express zum nahegelegenen Pechölstein, bei dem die Pechölmeister Friedrich Hackl und Christian Leitner über die traditionsreiche Gewinnung des Pechöls erzählten. Im Anschluss pechte einer der letzten aktiven Pecher aus Waidmannsfeld im Beisein interessierter Besucherinnen und Besucher eine nahegelegene Weißföhre an.

Jedes Jahr wird in Elz nach alter und überlieferter Tradition einen ganzen Tag lang Pechöl gebrannt. Die Pechölsteine sind flache, behauene, runde Granitsteine, die besonders durch eingekerbten Rillen an der Oberfläche auffallen. Harzreiche Föhrenscheiter werden pyramidenförmig aufgeschichtet, mit Fichtenreisig zugedeckt und mit Rasenstücken und einer Erdschicht umkleidet und anschließend angezündet. Einige Stunden später beginnt das Öl zu rinnen und gelangt, durch die Rillen nach außen. Das hochkonzentrierte Öl mit seiner ziehenden Wirkung ist Heilmittel für Mensch und Tier und hilft etwa bei Verstauchungen, Nagel- bzw. Hufverletzungen oder Erkältungen.

Die KEAföhrenen auf RadioSOL

Die KEAföhrenen - dies ist ein Zusammenschluss von Betrieben, Institutionen, Gemeinden und interessierten Personen rund um das Thema Schwarzföhre. Gemeinsam bieten sie eine bunte Mischung aus Produkten, Aktivitäten und Informationen zum Thema und wollen das mit der Pecherei verbundene Kulturgut der Öffentlichkeit näherbringen. Vergangenen Juni gründeten sie den Verein "Die KEAföhrenen", der im Interview mit RadioSOL im Mittelpunkt steht.

Im Studio erzählen Anette Schawerda (LEADER Managerin Region Triestingtal), Gerhard Kogler (Obmann "Die KEAföhrenen"), Herbert Kohlross (Obmann-Stv. "Die KEAföhrenen" und Forstwirt) und Johannes Kühmayer (KEAföhrener Betrieb) im Interview mit RadioSOL-Chef Gerhard Pellegrini über das LEADER geförderte Kooperationsprojekt, die Vereinsgründung, die Betriebe und deren Produkte.

Die Radio-Sendung ist zum Nachhören online und wird am 23.8. um 17 Uhr in RadioSOL (UKW 95,5) wiederholt:
http://www.planetsol.eu/members/triestingtal/mediapress/2017-08-10-triestingtal-aktiv-anette-schawerda-leader-region-triestingtal-projektvorstellung-die-keafoehrenen/

(Foto: RadioSOL; v.l.n.r.: Johannes Kühmayer, Ing. Gerhard Pellegrini, DI Anette Schawerda, Gerhard Kogler, DI Dr. Herbert Kohlross)

 

Vereinsgründung "Die KEAföhrenen"

Am 5.7. gründeten die Mitglieder des LEADER geförderten Projektes "Schwarzföhre 2.0 - Die KEAföhrenen" im Zuge eines Produkt- und Angebotsentwicklungsworkshops in der Forstverwaltung Klein-Mariazell den Verein "Die KEAföhrenen - Verein Freunde der Schwarzföhre und Pecherei". Der gemeinnützige Verein will den Erhalt und den Ausbau der Aktivitäten rund um die Bewirtschaftung und Nutzung der Schwarzföhre und der damit verbundenen Pecherei fördern. "Damit haben wir die Möglichkeit, in Zukunft eigenständig Maßnahmen zur Bewahrung und Weitergabe des Immateriellen UNESCO-Kulturerbes der Pecherei in NÖ und der damit verbundenen Bräuche und Traditionen zu setzen", freut sich der frischgebackene Obmann Gerhard Kogler.

Foto: v.l.n.r. Der Vorstand des neu-gegründeten Vereines "Die KEAföhrenen": Schriftführer-Stv. Ernst Schagl (Pecherpfad Hölles); Kassierin-Stv. Johann Leitner (Pechermuseum Hernstein), Kassierin Karin Zigeuner (Weinbau-Heuriger Zigeuner), Obmann-Stv. Herbert Kohlross (WHG Waldholz GmbH), Obmann Gerhard Kogler (Fotokünstler) und Schriftführer Johannes Kühmayer (Kühmayer's Kienspäne)

 

"Herr der Kienspäne" im Interview mit RadioSOL

Am 19. Juni sprach Johannes Kühmayer, KEAföhrener Betrieb seit der 1. Stunde, über seinen Betrieb, seine Philosophie, seine Erfahrung mit anderen Wäldern und über das Projekt "Die KEAföhrene". Johannes Kühmayer - Forstwirt live auf Radio SOL 95,5 + 105,1 sowie www.radioSOL.at.

Hier ist der Beitrag zu hören: Johannes Kühmayer auf RadioSOL

KEAföhrenes Sonnwendfeuer 

Das Piestinger Sonnwendfeuer am 24. Juni erfreut sich schon seit Jahren großer Beliebtheit. Mit dem sommerwarmen Abendwetter war der Besucherstrom in diesem Jahr besonders groß. Die vielen Gäste waren bei bester Laune. Natürlich gab es aufgrund der hohen Temperaturen Originale Pecherspritzer.

Das Gold der Hohen Wand

Wie eine Insel der Erholung liegt der Naturpark Hohe Wand im südlichen NÖ und grüßt seine Besucherinnen und Besucher mit beeindruckenden Felswänden. Auf diesem Hochplateau, ein paar Gehminuten vom Naturpark-Zentrum entfernt, pechte Robert Rendl am 18. Juni den bisher höchst-gelegenen Schaubaum unter Beisein von ca. 30 Interessierten an. Robert Rendl nahm die interessierte Gruppe mit auf eine Zeitreise des alten Handwerks und erklärte Interessantes und Wissenswertes über die Pecherei in unserem Gebiet und gab einen kleinen Einblick in die mühevolle Gewinnung dieses Naturprodukts. Im nahliegenden Naturpark-Zentrums-Shop sind seine Produkte (z.B. der Pechbalsam) und nähere Informationen und Auskünfte erhältlich: naturpark-hohewand.at

(Foto: Naturpark Hohe Wand; Robert Rendl, Amina Kristen, Selma Karnitsch)

 Großer Andrang beim Schaupechen in Markt Piesting

Etliche Zuseher verfolgten die spannende Darbierung des Schaupechens beim Markt Piestinger Marktfest am Pfingstmontag. Mithilfe der jüngsten freiwilligen Herferinnen und Helfer erklärte Pechermeister Bernhard Kaiser die einzelnen Arbeitsschritte des 2011 in die Liste des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommenen Handwerks der "Pecherei". Bernhard Kaiser arbeitet  noch mit den ursprünglichen Werkzeuge und  nach überliefertem Wissen der damaligen Berufspecher und gibt sein umfangreiches Wissen gerne an die junge Generation weiter. Die Begeisterung, die er dabei bei den Kindern entfachen kann, ist für ihn die schönste Motivation.

Hoher Besuch am 2. NÖ Museumsfrühling vom Pecherpfad Hölles

Große Ehre für den Pecherpfad Hölles und seiner Pecherpfad-Initiatorengruppe des örtlichen Verschönerungsvereins: Anlässlich des 2. NÖ. Museumsfrühlings am 20. und 21. Mai 2017 kam die designierte Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner. Beim Rundgang zeigte sie sich begeistert von der Vielzahl der Aktivitäten in den vergangenen 21 Jahren, gratulierte und bedankte sich für das „große Engagement und den Kulturerhalt“ mit einem Eintrag ins „Goldene Ehrenbuch der Pecherei“ und versprach künftig bei Bedarf Unterstützung für das Unesco-Kulturerbeprojekt. Als kleines Dankeschön für ihren Besuch wurde ihr ein stilvolles Föhrenpechkistchen mit Glas-Pechhäferl sowie einer Projekt-Dokumentation und Naturprodukten überreicht.

Neben zwei Pecher-Schauvorführungen, zu denen fast 100 Besucher aus kamen, gab es zum 1. Museumstag die vom Pecherpfad Hölles nach über 100 Jahren gemeinsam mit der Fa. Schroll in Sollenau produzierte Pechseife, ätherisches Föhrennadelöl und den begehrten Pechbalsam. Auch einer der letzten noch lebenden Harzarbeiter von der Fa. Furtenbach aus Wr. Neustadt kam zur sonntägigen Vorführung.  

Dabei wurde auch erstmals der Öffentlichkeit die neue Pechhäferl-Sammlung präsentiert: Pechhäferl von insgesamt 60 ehemaligen Pecherfamilien aus Matzendorf-Hölles, alle mit gut lesbaren alten Hausnummern bzw. Familien-Anfangsbuchstaben wurden dazu in mühevoller Arbeit in den ehemaligen Pechwäldern im Winter gesammelt und gereinigt. „Wir hoffen, dass wir die wenigen fehlenden auch noch finden können, damit wir von unseren ehemaligen Pechern der Nachwelt ein würdevolles Andenken erhalten können“, sagte Projekteiter Ernst Schagl bei der Vorstellung der Sammlung.

 

 

 

 

Mit Unterstützung von Land und Europäischer Union
noe le14 20 leader

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

eu

Wissenwertes

Vorkommen

Die Schwarzföhre wächst in den Mittelmeerländern Südeuropas, Kleinasiens und des westlichen Nordafrikas und kommt auch in Teilen Österreichs vor.

Unterscheidung

Man kann die Art anhand der schwarz gefärbten, verdeckten Teile der Zapfenschuppen leicht von anderen südeuropäischen Kiefernarten unterscheiden.

Verwendung

Wegen ihres hohen Harzgehaltes spielte sie eine wichtige Rolle in der Pecherei. Das Holz wird vielfach genutzt und, da es nicht knarrt, unter anderem zu Bühnenböden verarbeitet.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok