Zum Abschluss des Projektes "Schwarzföhre 2.0" rückten die KEAföhrenen die Erfolge des Projektes nochmal so richtig ins Licht - einerseits im Zuge der Eröffnung der Genussmeile Anfang September, bei der Landesrätin Dr. Petra Bohuslav das Projekt lobte, andererseits bei einem kurz darauf folgenden Pressetermin in einem bis zum letzten Platz gefüllten Pechermuseum in Hernstein.

v.l.n.r.: Johannes Kühmayer, DI Amina Kristen (Projektkoordination), DI Anette Schawerda (GF LEADER Region Triestingtal), Bgm. Leopold Nebel (Obmann LEADER Region Triestingtal), LR Dr. Petra Bohuslav, RGR Leopold Ziehaus, Ernst Schagl, Christoph Vielhaber (GF Wienerwald Tourismus GmbH), Foto: Claudia Reisinger

Der "Hausherr" und Obmann der LEADER Region Triestingtal, Bgm. Leopold Nebel, eröffnete gemeinsam mit Christoph Vielhaber, GF der Wienerwald Tourismus GmbH und Projektträger, die Gespräche. Mag. Gabriele Eschig, Generalsekretärin der Österreichischen UNESCO-Kommission (die Pecherei in NÖ wurde 2011 in die Liste des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen), richtete Grußworte an die Anwesenden und zeigte sich erfreut, wie das fast vergessene Handwerk hier wieder gelebt wird. In einem Interview präsentierten die KEAföhrenen die Ergebnisse des Projektes bevor das Event bei Produktpräsentation, Pecherjause und Vernetzung vor dem Museum bei herrlichen Spätsommer-Temperaturen ausklang.

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Volles Haus im Pechermuseum Hernstein (Foto: Claudia Reisinger)

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v.l.n.r.: Christoph Vielhaber, Maria Fiala, DI Anette Schawerda, Mag. Verena Sonnleitner (Bezirkshauptfrau Baden), Bgm. Leopold Nebel und Mag. Andreas Marquardt (Leiter der Bezirksstelle Baden, Wirtschaftskammer NÖ), Foto: Claudia Reisinger

Wissenwertes

Die Schwarzföhre schützt

Die Schwarzföhre (im botanischen Namen Pinus nigra) prägt das südliche Niederösterreich wie kein anderer Baum. Die Föhrenwälder sind Erholungsraum, sorgen für saubere Luft und gutes Wasser und auf steilen Felsen oder besonders trockenen Lagen wie z.B. im Steinfeld schützen sie den Boden vor Erosion.

Die KEAföhrenen

Der Name "KEAföhrene" ist abgeleitet vom umgangssprachlichen Wort „Kien“, das sind die besonders harzreichen Teile des Baumes (zB auch im Wort Kienspäne). Die „verkienten“ Teile des Baumes sind besonders dauerhaft und zäh und so werden im Dialekt nicht nur die Bäume, sondern auch Menschen mit scheinbar ähnlichen Eigenschaften als „Keaföhrene“ bezeichnet…

Vorkommen

Die Schwarzföhre wächst in den Mittelmeerländern Südeuropas, Kleinasiens und des westlichen Nordafrikas und kommt auch in Teilen Österreichs vor.

Unterscheidung

Man kann die Art anhand der schwarz gefärbten, verdeckten Teile der Zapfenschuppen leicht von anderen südeuropäischen Kiefernarten unterscheiden.

Verwendung

Wegen ihres hohen Harzgehaltes spielte sie eine wichtige Rolle in der Pecherei. Das Holz wird vielfach genutzt und, da es nicht knarrt, unter anderem zu Bühnenböden verarbeitet.

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