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Hybriden

Vereinzelt werden Individuen gefunden, die in einigen Merkmalen zwischen Schwarz- und Rotföhre zu stehen den Anschein haben und deshalb, meist von Forstleuten, als Hybriden aufgefasst werden. Leider fallen sie oft erst auf, wenn die Bäume gefällt sind.
Die Nadeln sind kürzer, die Zapfen kleiner, der Splint schmäler als normalerweise bei Pinus nigra üblich und an oberen Ästen kommen auch rote Rindenteile vor.
In diesem Zusammenhang sollte aber nicht vergessen werden, dass die Schwarzföhre, trotz ihres verhältnismäßig kleinen und zersplitterten Areals, in vielen Merkmalen eine erkleckliche Variationsbreite aufweist, was auf die Rotföhre mit ihrem riesigen, eurasiatischen Areal natürlich zumindest ebenso sehr zutrifft.
Wenn die beiden Föhrenarten in der Regel auch eindeutig voneinander unterschieden werden können, so überschneiden sich die Variationsbreiten in Merkmalen, wie beispielsweise Nadel- oder Zapfenlänge doch in erheblichem Ausmaß, sodass aus solchen Daten alleine, die ja eher den physiologischen Status des Individuums widerspiegeln, nicht a priori hybridogener Einfluss vermutet werden sollte.

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