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WurzelSchwarzfoehren karg

Die Schwarzföhre bildet eher Senkerwurzeln aus. Sie bildet weniger häufig als die Rotföhre ein Pfahlwurzelsystem und erweist sich als sehr anpassungsfähig an die Bodenverhältnisse.
Besonders markant ist ihre Fähigkeit, mit kräftigen, oft stark deformierten, aber trotzdem gesunden Wurzelsträngen in Felsspalten einzudringen und die mit Humus und Feinboden gefüllten Klüfte zu erschließen. In tiefgründigen Feinböden wiederum können die Senkwurzeln mehrere Meter tief reichen. Diese Fähigkeit verleiht der Schwarzföhre ihre bekannte Sturmfestigkeit.
In trockenen Gebieten verhindern jedoch verhärtete Schichten, wie die verkrusteten Kalkschotter des Wiener Neustädter Steinfeldes ein tieferes Eindringen.
Die Wurzeln breiten sich dann in den humosen Schichten stark seitlich aus und sind stark verpilzt. Unter dem Einfluss von Trockenheit und hohem Kalkgehalt des Bodens, die die Streckung der Zellen erschweren, können sich dabei die Wurzelspitzen sehr stark verdicken.
Bei höheren Feinbodenanteilen verzweigen sich die Feinwurzeln dicht büschel- oder fächerförmig.

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