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Blüte, Zapfen, SamenSchwarzfoehre Blueten Zapfen

Die Schwarzföhre blüht im Mai, etwa 10-14 Tage später als die Weißföhre. Die männlichen Blüten sitzen in gelben, eiförmigen Kätzchen, die zu 3-10 gehäuft an der Basis diesjähriger Zweige in der unteren Kronenhälfte stehen und sind größer als bei der Rotföhre. Die Mannbarkeit tritt im Freistand mit 15-20 Jahren, im Bestandesschluss mit 30-40 Jahren ein. Die weiblichen Blüten sind meist nur im oberen Teil der Krone als kurz gestielte, einzeln oder zu mehreren an der Spitze diesjähriger Triebe angeordnete, rote oder grüne Zäpfchen zu finden.
Die befruchteten Zäpfchen haben bis zum Herbst eine Länge von 13 und eine Breite von 9 mm, sind rötlichbraun und gestielt. Erst im nächstfolgenden Frühjahr beginnt das Wachstum der Zapfen wieder, diese sind erst im November des Folgejahres, also rund 20 Monate nach der Blütezeit vollständig ausgebildet.
Die rundlich-eiförmigen Zapfen sind wesentlich größer als bei der Rotföhre (5-8 cm), fast sitzend zu 2-4 beisammen und stehen meist rechtwinkelig ab, mit leicht oder stumpf gekieltem Schuppenschild. Der Nabel ist dunkelbraun und meist mit einem kaum spürbaren Dorn versehen.
Die Samen (5-7 mm lang, hellgrau, Flügel 4-5 mm lang) reifen im Herbst des 2. Jahres nach dem Pollenflug, doch öffnen die Zapfen meist erst bei zunehmender Sonnenwärme im zeitigen Frühjahr des Folgejahres.
Das Lösen der durch Wachs verschlossen gehaltenen Zapfenschuppen ist in der Nähe der Bäume deutlich mit tic, tic, tic zu hören. Sie werden alle 2-3 Jahre gebildet. Der Samen ist deutlich größer und durch seine helle Farbe leicht von den Samen der Weißföhre und der Bergföhre zu unterscheiden.

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