LEADER Projekt "Schwarzföhre 2.0"

LogosKEADie KEAföhrenen – das ist eine Gruppe von engagierten Menschen, Betrieben und Gemeinden, die ihre Aktivitäten rund um das Thema Schwarzföhre bündeln und das mit ihr verbundene Kulturgut der Öffentlichkeit näher bringen wollen. Die Zusammenarbeit besteht seit 2013, die dynamische Gruppe bietet eine bunte Mischung an Produkten, Aktivitäten und Informationen.

KEAföhrene, in diesem Fall Schwarzföhren, prägen die Landschaft im südlichen Niederösterreich und sind besonders stark in den Regionen des Triesting- und Piestingtals zu finden. Die Schwarzföhrenwälder sind nicht nur Erholungsraum, in besonders trockenen Lagen wie z.B. im Steinfeld schützen sie den Boden vor Erosion.

Lange Zeit stellte die Pecherei, also die Gewinnung und Verarbeitung des Baumharzes von der Schwarzföhre, die wirtschaftliche Lebensgrundlage vieler Familien in der Region dar. Pech war als Grundstoff für Farben, Lacke, Hautcremes oder Arzneien äußerst beliebt. In den 1970er Jahren wurde das „Gold der Region“ dann durch billigere Erdölprodukte ersetzt.

Heute steigt wieder das Interesse an traditionellem Handwerk wie der Pecherei und den aus dem Harz erzeugten Produkten, die in der letzten Harzverwertung Mitteuropas in Hernstein noch erhältlich sind. Die Pecherei in Niederösterreich wurde 2011 in die Liste des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen.

Auch das Holz der Schwarzföhre ist heute gefragter denn je z.B. für Bühnenböden, da es nicht knarrt. Der Duft des Holzes wirkt jedenfalls beruhigend und entspannend.

Die Keaföhrenen stellen auf ihrer Webseite www.keafoehrene.at ihre Produkte und Angebote rund um das Thema Schwarzföhre und Pecherei vor. Neben kulinarischen Genüssen bei Gastwirten und Heurigen finden sich Produkte aus dem duftenden Schwarzföhrenholz und interessante Ausflugsziele für die ganze Familie.

Nehmen Sie sich Zeit und genießen Sie einen Spaziergang in den Föhrenwäldern im Piesting- und Triestingtal. Entspannen Sie sich durch den aromatischen Duft der Bäume, besonders an warmen Tagen. Mit den Produkten der „Keaföhrenen“ können sie sich ein Stück des Waldes ins Wohnzimmer holen und entspannen.

Übrigens: Der Begriff „KEAföhrene“ leitet sich ab vom umgangssprachlichen Wort „Kien“. Das sind die besonders harzreichen Teile des Baumes und dem Wort Föhre. Die „verkienten“ Teile des Baumes sind besonders dauerhaft und zäh und so werden im Dialekt Menschen mit scheinbar ähnlichen Eigenschaften als „Keaföhrene“ bezeichnet.

Projektträger des aktuellen Projektes „Schwarzföhre 2.0“ ist die Wienerwald Tourismus GmbH, die Projektbegleitung hat das Regionsbüro der LEADER Region Triestingtal inne. Kooperationspartner sind neben den KEAföhrenen Betrieben die Wr. Alpen Tourismus GmbH, die LEADER-Region NÖ-Süd, die Kleinregion Schneebergland, der NÖ Waldverband, die Gemeinden Markt Piesting, Hernstein und Pernitz.

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Am Foto v.l.n.r.: Johannes Tintner, Anton Weissenberger, Robert Rendl, Herbert Kohlross, Martin Rohl, Johannes Kühmayer, Annemarie Brandtner, Ena Smidt, Gerhard Kogler, Anette Schawerda, Judith Pawelak, Martina Sanz, Leopold Ziehaus, Amina Kristen

 

Projektmanagement:
LEADER Region Triestingtal
DI Amina Kristen, BEd
Leobersdorferstraße 42
2560 Berndorf
0676 812 20 335
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www.keafoehrene.at


  

 

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