Markt Piesting und die Schwarzföhre

 

Jeder Baum muss gut in der Erde verwurzelt sein, um Stürme unbeschadet zu überstehen. Ein Ort sollte ebenfalls in seiner Geschichte verwurzelt sein. Die Gemeinde Markt Piesting als ehemailiges Zentrum der  Harzverarbeitung will durch die Teilnahme am gemeinsamen Schwarzföhrenprojekt die Geschichte lebendig erhalten. Durch Förderung neuer Ideen rund um die Schwarzföhre soll der Bogen in die Gegenwart und die Zukunft gespannt werden, da diese besondere Baumart das Erscheinungsbild unsere Gemeinde prägt wie keine andere.

Allgemeines:

Die Marktgemeinde Markt Piesting im Bezirk Wiener Neustadt – Land umfasst die Ortsteile Markt Piesting und Dreistetten und liegt mitten im Schwarzföhrenwald.

In der Gemeinde gibt es ein großes Angebot an Freizeiteinrichtungen:
Das idyllische Waldbad sorgt für Entspannung und Ruhe. Im Winter bietet die Kunsteisbahn Bewegung für Jung und Alt. Am Parkplatz im Ortszentrum ist der Beginn des Biedermeier-Erlebnis-Radweges (Piestingtal-Radweg Nr. 43). Zahlreiche Wandermöglichkeiten - Start und Ziel des 125 km langen Piestingtaler Rundwanderweges 231 – werden geboten.  Gelegenheit zu kleinen Klettertouren auf die Hohe Wand auf gesicherten Steigen ist für die ganze Familie ein besonderes Erlebnis. Das Naturdenkmal „Einhornhöhle“, eine ca. 60 m lange Schauhöhle mit Tropfsteingebilden und steinzeitlichen Tierabdrücken, ist in den Monaten April bis September nach Voranmeldung beim GH Zitherwirt zu besichtigen.

Das Heimatmuseum im Gemeindeamt kann gegen telefonische Voranmeldung (02633/42241 – Gemeindeamt) jederzeit besichtigt werden!

Besonderheiten:

Die Ruine Starhemberg („der starke, feste Berg“) steht auf einem Ausläufer der Hohen Wand in 519 m Höhe und wurde vermutlich um 1140-1145 errichtet und zum ersten Mal 1146 urkundlich genannt.
Markt Piesting ist der Geburtsort des Malers Leopold Kupelwieser 1796-1862.