Pecherpfad Hölles: Pecherhahn zum Abschluss des Jubiläumsjahres

Mit dem traditionellen Pecherhahn am Nationalfeiertag am 26.10. ging das diesjährige Jubiläumsjahr anlässlich des 20-Jahr-Bestandes des weit über unsere Landesgrenzen hinaus bekannten Pecherpfades Hölles zu Ende.

Die Initiatorengruppe hat den alten Brauch des Pecherhahns, den es seit den 1950er Jahren nicht mehr gab, vor vielen Jahren wieder eingeführt. Dabei zeigte Pecher Gerhold Wöhrer den zahlreichen Besucher die letzte Harzernte des Jahres, das Pechscherrn an den Föhrenstämmen.

Projektkoordinator Ernst Schagl  erklärte die Verwendung und Wirkungsweise des Scharrharzes und dankte Vzbgm. Leopold Schagl sowie den Mitarbeitern der Gruppe für ihr überaus großes Engagement und auch den Helfern und Hauptsponsoren des großen Pecherfestes  anlässlich des 1. NÖ. Museumstages im vergangenen Mai, zu dem ganztägig 430 Gäste kamen. Dabei  gab es das 1. Pechertreffen der letzten noch lebenden echten Pecher aus der gesamten Region. Weiters wurde das 1. Pecherbrot präsentiert wie auch die 1. Pechseife.

"Wir haben bisher 218 kostenlose Erlebnis-Schauvorführungen für Gruppen, darunter viele Schulklassen, durchgeführt“, zieht Ernst Schagl erfreuliche Bilanz und freut sich, "dass wir in diesen zwei Jahrzehnten zahlreiche Diplomarbeiten und Dissertationen an in- und ausländischen Universitäten (z.B. Zürich, Lyon u.a.) unterstützen durften". Zur Eröffnungs-Schauvorführung zu Saisonbeginn Anfang Mai kamen mehr als 100 Besucher.

Durch die überregionale Berichterstattung im Jubiläumsjahr in den verschiedensten Medien (z.B. ORF „Land und Leute“ und NÖ-Sommertour) gibt es nicht nur hierzulande, sondern auch im angrenzenden Ausland bereits mehrere Führungsanmeldungen (z.B. Gewerkschaft der Privatangestellten, Österr. Naturfreunde, Oldtimerrally) für 2017.  „Durch die vielen Reisegruppen profitiert auch unsere örtliche Gastronomie, da fast alle einen Heurigenbetrieb besuchen“, sagt Pecher Gerhold Wöhrer.

Der Pecherhahn endet, so wie bei den Pecher-Vorfahren, mit Speis und Trank beim örtlichen Heurigen.

Fotoinfo: Auch Hauptsponsor, Autohausbesitzer KR Toni Ebner (Bildmitte mit schwarzem Mantel), der aus einer Pecherfamilie stammt, kam trotz mehrerer Einladungen an diesem Tag nach Hölles zum Pecherhahn. Ganz rechts Pecher Gerhold Wöhrer.

Foto: Pecherpfad Hölles (zVG).

 

Pecher Fotokunst-Kalender 2017

Der PECHER FOTOKUNST-KALENDER zeigt außergewöhnliche Bilder aus den Kiefernwäldern um Markt Piesting. Kunstvolle Aufnahmen von Keaföhren, die wirklich einzigartig sind und die Pechbäume in ganz neuem Licht erscheinen lassen:

„Zum Großteil sind das Aufnahmen von sogenannten 'Lachten', das sind die zur Harzgewinnung abgeschabten Flächen an den Keaföhren, die bei genauer Betrachtung oft unglaubliche Farben und Texturen zeigen“ erzählt Gerhard Kogler, der Fotokünstler aus Markt Piesting. „Bei meinen Wanderungen in den einmalig schönen Wäldern der Region ist mir dieses beeindruckende Farbenspiel aufgefallen:

Wenn die vom Baumharz überzogenen Stellen je nach Lichteinfall in den unterschiedlichsten Farben schillern oder wenn die Sonne die bernsteinfarbenen Harztropfen an den Keaföhren regelrecht aufleuchten lässt, sieht das aus wie abstrakte moderne Malerei.

Und da habe ich begonnen, diese faszinierenden Ansichten zu fotografieren.“

Der hochwertige PECHER FOTOKUNST-KALENDER im A3-Format ist mittlerweile ein Geheimtipp nicht nur für Kunst- und Fotofreunde. Weil er vielfältige Bilder aus der Natur enthält, trifft er praktisch jeden Geschmack und kommt auch als Mitbringsel oder originelles Geschenk immer gut an.

Die Kalender-Ausgabe 2017 ist ab sofort auch im Pechermuseum Hernstein und im Waldbauernmuseum Gutenstein zum Aktionspreis von 12 Euro erhältlich.

 

Das Pecherprojekt in Hölles gleich 2x im ORF

Nach dem tollen Erfolg des 20-Jahr-Jubiläums des Pecherprojektes Hölles am 22. Mai 2016 mit rund 400 Besucherinnen und Besuchern wurde das Kulturerbeprojekt nun gleich 2x für eine ORF-Berichterstattung ausgewählt, da am Festtag wegen der Bundespräsidenten-Wahl kein Kamerateam kommen konnte.

Kürzlich fanden dazu die ersten Dreharbeiten statt. Zuerst wird das Hölleser Pecherhandwerk am Samstag, 30. Juli 2016, um 16.30 Uhr in der ORF-Sendung „Land und Leute“  österreichweit zu sehen sein.

Danach macht am Montag, 8. August, die ORF NÖ-Sommertour in Matzendorf-Hölles Station. Von 13 bis 16 Uhr wird auf Radio NÖ live vom Pecherpfad ebenso berichtet wie über Besonderheiten aus der Gemeinde (Geschichtliches, Persönlichkeiten, Weinbau uam).

Am Abend des gleichen Tages wird dann von den Highlights des Tages ein Filmbericht auf ORF 2 in der Sendung NÖ Heute um 19 Uhr gezeigt.

20-Jahr-Jubiläum des Hölleser Pecherprojektes

Rund 400 Besucher kamen bei Kaiserwetter zum 20-Jahr-Jubiläum des Hölleser Pecherprojektes, darunter 18 der letzten 30 noch lebenden ehemaligen Pecher mit Ex-Wirtschaftsminister Dr. Hannes Fahrtleiter (77) an der Spitze, die alle noch bis zum Ende der Pecherei als Gewerbe Anfang der 1970er Jahre dem schweren Handwerk nachgegangen sind.
Sowohl Bezirkshauptmann Wirk.Hofrat Mag. Ernst Anzeletti und LAbg. Franz Rennhofer dankten den Gründern für ihr überdurchschnittlich großes Engagement für den Erhalt des Pecherhandwerkes, dass hier originalgetreu wie anno dazumal betrieben wird.
Zahlreiche Attraktionen wie die Präsentation des 1. Pecherbrotes (Fa. Dworzak/Hirtenberg), der 1. Pechseife (Fa. Schroll/Sollenau) und des 1. Röhrenbettes (Fa. Holz-Priestersberger/Wr.Neustadt), ein Bockerl- und Föhrenspäneschätzspiel sowie ein Walderlebnis-Kinderprogramm mit Bockerl-Eulenbasteln und Waldmedaillen sowie waldpädogische Führungen, wo die Kinder echte (ausgestopfte) Wildtiere entdecken konnten, rundeten das ganztägige Festprogramm mit uriger steirischer Volksmusik ab.
Zur Verkostung gab es neben selbstgemachte Grill-Pecherwürstel auch Röhrenschnaps und Pechbalsam. Bei der Maiandacht wurde für die Pecherkapelle eine Friedensmadonna, gespendet von AmtsDir.i.R. Reg.Rat Theo Seichter, gesegnet, die nun einen Ehrenplatz in der Pecherkapelle bekommen wird.

Älteste Pecher, die auch die Pecherglocke beim Totengedenken für die rund 5000 verstorbenen Pecher der Region läuteten, waren Johann Kinker (93 Jahre) aus Wöllersdorf und Stefan Grund (87) aus Matzendorf. Mehrere Altpecher bearbeiteten auch wie anno dazumal beim Schaupechen mit Becher Gerhold Wahrer mehrere Pechbäume.

Sainsoneröffnungs-Schauvorführung

Zur Saisoneröffnungs-Schauvorführung am 5.5. anlässlich des 20-Jahr-Bestandes des Hölleser Pecherprojektes kamen 104 Gäste nicht nur aus der gesamten Thermenregion, sondern auch aus dem Wein- und Waldviertel. Nach einem Einblick in die Geschichte der Harzverwendung zeigt der letzte echte Pecher Österreichs, Gerhold Wöhrer, der noch bis Anfang der 1970er Jahre neben seinem Studium die Pecherei betrieben hatte, die nur von Generation zu Generation überlieferten Arbeitstechniken der Pechgewinnung an den Föhrenstämmen. Dabei wurde Vzbgm. Leopold Schagl zu seinem 60. Geburtstag gratuliert und ihm der zuvor bearbeitete Jubiläums-Pechbaum gewidmet.
Höhepunkt war die Präsentation des 1. Österreichischen Schwarzföhrenbettes mitten im Pecherwald von der Wiener Neustädter Holzfirma Priestersberger mit Holz aus dem eigenen Neustädter Föhrenwald, dass dafür 6 Jahre getrocknet wurde. Als Erster durfte natürlich der Jubilar das neu gezimmerte Föhrenbett testen. Kurt Priestersberger wird für das Jubiläumsfest am 22.5. ein breiteres zweites Bett bauen, dass von den Gästen getestet werden kann. Er spendete auch einen Gutschein für firmeneigene Produkte für die Hauptverlosung am 22.5. im Wert von € 180,-, dazu gibt` s neben rund 200 Preisen für die Sofort-Gewinntombola (Lospreis nur € 1,-) weitere Hauptpreise wie ein Hochbett von der Firma Wahl aus Theresienfeld (€ 200,-) und € 500,- in bar vom Autohaus Ebner in Felixdorf.

Pressemeldung

Die perfekte Ostervase aus Keaförene

Die Tischlerei Alfred Brandtner fertigt jetzt auch Bodenvasen in Keaföhre. Infos unter:

Tischlerei Alfred Brandtner
Hainfelderstrasse 46
A-2572 Kaumberg

Tel.: +43 (0) 2765 8010
Fax.: +43 (0) 8109554143498

Internet: http://www.joiner.at

 

 

Eröffnung des Pecherplatzl's in Mödling

Am 22. Jänner wurde das erste Pecherplatz'l im Prießnitztal in Mödling eröffnet. Das Mödlinger Pecherplatzt'l soll fortan mit Infotafeln an die alte, noch bis in die 1960er Jahre gepflegte Tradition der Pech-Gewinnung aus Föhren erinnern.

Bei Klick auf diesen Link kann ein 3-minüter Beitrag der Stadtgemeinde Mödling über die Eröffnung angesehen werden, in dem auch ein Keaföhrene-Mitglied interviewed wurde.

Foto: Screenshot von moedling.at

 

Kühmayer's Kienspäne im ORF

In der TVthek kann man noch einige Tage die Sendung "Zurück zur Natur" vom 24. Jänner ansehen, in dem auch über Johannes Kühmayer's Kienspäne berichtet wird.

Bei Klick auf diesen Link kann die Sendung in der TVthek nachgesehen werden. Der Beitrag beginnt etwa bei Minute 06:00 und dauert ca. bis Minute 10.30.

Foto: Screenshot von tvthek.orf.at

 

Der 1. Pecherkalender ist da!

Zu Beginn des Jubiläumsjahres anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Pecherprojektes Hölles wurde am Pecherpfad der 1. Pecherkalender präsentiert. Er zeigt einen Querschnitt durch das weit über unsere Landesgrenzen hinaus bekannten UNESCO-Kulturerbeprojektes, wo seit zwei Jahrzehnten in mehreren hunderten, kostenlosen Erlebnis-Schauvorführungen für Gruppen das alte Pecherhandwerk wie anno dazumal den Gästen gezeigt wird. Der Kalender ist in limitierter Auflage erschienen und kann zum Selbstkostenpreis von € 10,- (zuzügl. Versandkosten) bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellt werden.

Foto: Pecherpfad Hölles

 

 

Keaföhrenbockerl

Der nächste Winter kommt zwar spät - aber mit Sicherheit!

Ab sofort wieder erhältlich: Der beste Unterzünder für Ihren Holzofen im praktischen Papiersackerl zum einfachen Nachhausetragen! Keaföhrenbockal - gesammelt und abgepackt von den Kiddies des Morgenstern. Ihr Beitrag für Natur und Soziales! Erhältlich in der Kunst&Kreativ Werkstatt in Piesting,

Gutensteinerstr 29

 

Keaföhrene Duftsackerl

Die Teilnehmer des Triestingtaler Radlrekordtages am Samstag, dem 19. September, durften sich über ein Keaföhrenes Duftsackerl unter ihren Teilnehmergeschenken freuen. Das Duftsackerl sorgt für angenehmen Keaföhrenen Duft in Schränken und Laden.

 

 

 

 

Sommer in der Morgensternküche

Das Küchenteam des Vereins Morgenstern in Markt Piesting wartet im Sommer mit einer Vielzahl kulinarischer Verführungen aus eigener Produktione auf. Die Zutaten für Marmeladen, Chutneys, Öle und Sirupe stammen dabei großteils aus eigenem, biologischen Anbau.

Eine Liste der Produkte finden Sie hier zum Download.

 Neuer Schaupechbaum in Hinterbrühl

Beispielhaftes überregionales Pecherprojekt des Pecherpfades Hölles gemeinsam mit einer engagierten, naturverbundenen Familie aus der Hinterbrühl im Bezirk Mödling:

Nach dem die Familie Scharsching vom letzten Workshop "Von der Pechgewinnung zum Pechbalsam" in Hölles derart begeistert war, beschloss sie, auch in ihrer Heimatgemeinde einen Pechbaum zu bearbeiten, um der Nachwelt dieses auch dort bis in die 1960er Jahre ausgeübte Gewerbe zu zeigen.

Aus diesem Grund waren kürzlich die Gründer des Pecherpfades Hölles, Gerhold Wöhrer und Ernst Schagl in Hinterbrühl und fertigten neben einem Spielplatz im Bereich der Römerwand einen neuen Pechbaum an. Dazu wurde auch eine eigene Schautafel mit dem Internet-Link www.pecherei-hinterbruehl.weebly.com angebracht, wo alles über den Werdegang des Projektes und die Pecherei nachzulesen ist. Jetzt soll daneben noch eine Sitzbank aufgestellt werden.


Auch die Marktgemeinde Hinterbrühl mit Bgm. Mag. Erich Moser (ÖVP) und Umweltgemeinderat Peter Durec unterstützten sofort das Projekt.
"Damit fließt nun im Bezirk Mödling nach einem halben Jahrhundert erstmals wieder das weiße Gold von einem Föhrenstamm", freut sich Mitinitiator Ernst Schagl, der sich seit Anfang der 1990er Jahre für das Wiederaufleben des alten Handwerks in der gesamten Thermenregion einsetzt.

Fast vergessen - im Waldbauernmuseum Gutenstein erlebbar

Aus Anlass des 50-jährigen Bestandes des Waldbauernmuseums Gutenstein werden im Sommer 2015 Workshops zu traditioneller Holzverarbeitung und kulturellen Besonderheiten im Schneeberggebiet veranstaltet.

Das Kursprogramm mit detaillierten Informationen und Kontaktdaten für die Anmeldung finden Sie im Folder des Waldbauernmuseums.

 

Süsse Verlockungen beim Verein Morgenstern in Piesting

Die Morgenstern – Lehrwerkstatt für Köchinnen und Köche hat eine besondere Neuigkeit im Repertoire: Personalisierte Pralinen.

Als Geschenk, für Hochzeiten, mit Firmenlogos, bei Themenveranstaltungen – die süße Innovation! Details siehe Infoblatt.

Der Verein Morgenstern baut eine neue Werkstatt und ein neues Wohnhaus – mit jeder verkauften Praline wird dieses Vorhaben unterstützt!

Außerdem interessant: Ostermarkt im Morgenstern!

 

Infoabend Pecherei - Pechgewinnung von der Schwarzföhre

Die ÖH BOKU und die Keaföhrenen laden gemeinsam zum Infoabend "Pecherei - Pechgewinnung von der Schwarzföhre" am Donnerstag, 12. März 2015 von 15 bis 18 Uhr im Seminarraum 09 der BOKU in Wien.

Beim Kurs sollen die Teilnehmer das Pecherhandwerk erlernen sowie eigene Badesalze, Seife und Balsam aus dem gewonnen Harz herstellen.

Morgenstern Maskottchen - die Kukis sind da!

Die Kunst& Kreativ Werkstatt unseres Keaföhrenen Mitglieds Verein Morgenstern in Markt Piesting hat sich etwas ganz besonderes einfallen lassen:


Aus dem Namen Kunst&Kreativ wurde Kuki - und schon war die Idee für ein neues Maskottchen geboren.
Flippig - witzig - bunt: ein Sinnbild für die Philosophie der K&K Werkstatt!!
Flippig - witzig - bunt: ein Sinnbild für Freude, Kreativität und "anders sein"!
Soziale Nachhaltigkeit - originell verpackt.

Ob als Polster - als Anhängsel für den Rückspiegel - als Spielzeug - Deko – oder witziger Schlüsselanhänger.
Ab sofort gibt es die Spaßmacher  in unterschiedlichsten Varianten in der Kunst&Kreativ Werkstatt, Gutensteinerstrasse 31 - gleich hinter Soni´s Stüberl in Markt Piesting.

Jedes Stück ein Unikat - auch auf persönlichen Wunsch nach Vorbestellung unter 0676/ 83216 416

Waldbauernmuseum Gutenstein - Relaunch der Webseite

Im Jubiläumsjahr - das Waldbauernmuseum feiert 2015 das 50-jährige Bestehen - hat das Waldbauernmuseum die Webseite einem gelungenen Relaunch unterzogen! Wir gratulieren unserem Partnerbetrieb und laden Sie ein, sich die informative Seite unter www.waldbauernmuseum.at anzusehen, bis am 1. Mai das Museum wieder den regulären Betrieb aufnimmt.

Vielleicht ist auch im Kursangebot - das vom Waldbauernmuseum ebenfalls zum 50er veranstaltet wird - etwas für Sie dabei!

 

Studenten der Umweltpädagogik widmen sich der Pecherei

 

Unter dem Motto „Pech gehabt“ oder „Wie könnte das Handwerk Pecherei wieder an Attraktivität gewinnen?“ befassten sich StudentInnen des 3. Semesters der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik im Rahmen ihres Seminars Regionalentwicklung mit dem Thema Pecherei.
Im Rahmen des Seminars wurden in Kleingruppen Konzepte für Pecherworkshops, -lehre und Unterrichtsmaterialien erarbeitet. Die Ergebnisse wurden im Rahmen der Exkursion im Jänner im RIZ Berndorf präsentiert. Mit dabei waren auch VertreterInnen der Keaföhrenen, die sich von den Ideen der StudentInnen begeistert zeigten.

Als Abschluss führte Altbürgermeister und ehemaliger Berufspecher Leopold Schneidhofer die StudentInnen durch den Pecherlehrpfad in Hernstein, wo das praktische Wissen noch vertieft werden konnte.

 

Neu bei den Keaföhrenen: Landgasthof zur Bruthenne

Seit Dezember neu dabei bei der Projektinitiative "Die Keaföhrenen" ist die Familie Lechner mit dem Landgasthof zur Bruthenne in Furth an der Triesting. Wir heißen die Familie Lechner und alle Mitarbeiter herzlich Willkommen!

 

 

 

Kienspäne und Keaföhrenbockal - die biologischen Unterzünder für daheim!

Jetzt wo es wieder kalt ist und wir uns gerne um einen warmen Ofen versammeln, um dem Knacken des Feuers zu lauschen und die Wärme in uns aufzunehmen, ist wieder die Zeit für die Meister des Anzündens gekommen: Kienspäne von Johannes Kühmayer oder Keaföhrenbockal vom Verein Morgenstern!

Mit beiden Materialien gelingt das Anheizen fast wie von selbst und der angenehm harzige Geruch ist einmalig und wohltuend!

Kühmayers Kienspäne bei Johannes Kühmayer in Pottenstein.

Keaföhrenbockal erhältlich beim Verein Morgenstern in der Kunst&Kreativ Werkstatt in Markt Piesting, Gutensteinerstraße 29.

Die Keaföhrenen beim 35. Bauernmarkt in Kaumberg

Am 28. September fand bei Kaiserwetter der 35. Bauernmarkt in Kaumberg statt. Auch die Keaföhrenen - u.a. die Tischlerei Brandtner -  waren vertreten. Bericht siehe Gemeindehomepage Kaumberg.

 

Gedicht zur (Schwarz-) Föhre

mit herzlichem Dank an die Autorin Eva Schreiber aus Traiskirchen für die Zusendung:

Die Föhre

Sag alte Föhre, flüstre mir
Wer lebt in deiner Krone?
Erzähl mir leis, was an Getier
So alles bei dir wohne
Sah schon auf deiner rauen Rinde
Ameise, Käfer, Weberknecht
Ein Spinnenkind am langen Faden
Bunte Raupen, fette Maden
Leben bei dir auch nicht schlecht
Amseln, Nebelkrähen, Meisen
Sah bei Tag ich dich umkreisen
Wie Spatzen, Buntspecht, Eichelhäher
Besähe man bei Nacht dich näher
Wärn Falter die bescheidnen grauen
Baummarder beim Eierklauen
Zu sehen, wie auch
Die flinken Haselmäuschen
Mit ihren zuckersüßen Schnäuzchen
Vielleicht säng eine Nachtigall
Gar schaurig rief ein Käuzchen
Am allerliebsten stiege ich
Bei Vollmond ins Geäst
Wie ich dich kenne
Hätt ich Pech
Und klebte an dir fest

 

Workshop "Von der Pechgewinnung zum Pechbalsam"

Österreichs einzigartiger Workshop "Von der Pechgewinnung zum Pechbalsam" fand am Sonntag, 14. September 2014, beim Pecherpfad Hölles statt. Dazu kamen Teilnehmer vom Burgenland über das Weinviertel  bis zur oberösterreichischen Landesgrenze angereist. Nach einem Überblick über die Verwendung des Baumharzes seit der Steinzeit bis in die Gegenwart wurden an einem Pechbaum die jahrhundertelang unveränderten Arbeitstechniken der Harzgewinnung präsentiert. Danach folgte als Höhepunkt auf offener Feuerstelle die Zubereitung des heilkräftigen Pechbalsams mit seinen mehr als 200 Inhaltsstoffen nach einem alten Rezept aus Urgroßmutters Zeiten.
Jeder Teilnehmer konnte sich seinen Balsam selbst zubereiten und mit nach Hause nehmen. Abschließend gab es noch einen kurzen Überblick über die Heilpflanzen des Föhrenwaldes, die sich unsere Vorfahren jahrhundertelang für die Gesundheit von Mensch und Tier zunutze machten.
"Im kommenden Frühjahr wird es auch erstmals ein eigenes Föhrenwald-Pflanzen-Seminar geben", sagt Initiator Ernst Schagl.

 

Der Folder ist da!

Im Rahmen eines Pecherfrühstücks für die geladenen Presse- und Gemeindevertreter wurde am 10. September 2014 im Pechermuseum Hernstein die druckfrische Broschüre der Keaföhrenen der Öffentlichkeit präsentiert.

Auf 40 Seiten präsentieren sich die Keaföhrenen Betriebe und Gemeinden.

Sie können den Folder hier downloaden oder im Regionsbüro Triestingtal (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 02672 870 01) bestellen.

Fotos vom Pecherfrühstück: Holzinger Presse

 

Vinzi auf dem Weg des Harzes

Die Kinder der Volksschulen Markt Piesting und Hernstein haben sich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit gemacht, um die Tradition der Pecherei in der Heimatregion zu erforschen.

Ergebnis dieses Projektes ist das Heftchen "Vinzi auf dem Weg des Harzes". Darin wird die Geschichte des kleinen Jungen Vinzi erzählt, der auf dem Weg durch einen geheimnisvollen Zauberwald eine Menge über das alte Handwerk der Pecher erfährt.

Das Heftchen ist auf den Gemeindeämtern der Gemeinden Markt Piesting und Hernstein gegen einen Unkostenbeitrag von € 3,50 erhältlich. Für Schulklassen gilt der emäßigte Preis von €2,--.

 

Das Keaföhrenen Symbol

Derzeit wird an einem Erkennungsmerkmal für alle Keaföhrenen-Betriebe getüfftelt. Natürlich kommt hier nur ein Stamm eines Pechbaumes in Frage, der mit modernen Materialien entsprechend gestaltet wird.