Adventmarkt beim Brandtner in Kaumberg

An alle ADVENTMARKT-AUSSTELLER und solche die es werden wollen! Auch heuer gibt es wieder den Adventmarkt in Kaumberg. Noch sind einige Plätze beim Adventmarkt am 25.11.2017 und am 26.11.2017 frei! Sie wollen beim Adventmarkt der Firma Brandtner in Kaumberg ausstellen? So einfach geht es! Schreiben Sie eine Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an oder nehmen Sie mit uns telefonisch Kontakt (02765/8010 oder  0680 144 1887) auf! Anmeldeschluss ist der Freitag, der 03. November 2017!

Der PECHER FOTOKUNSTKALENDER 2018 ist da!

Die Kalender-Ausgabe 2018 ist rechtzeitig zu Beginn der Kalendersaison erschienen und zeigt weitere einzigartige Aufnahmen von Harzbäumen aus den wunderschönen Föhrenwäldern rund um Markt Piesting auf 24 Seiten A3 Hochformat in Premiumqualität. Gerhard Kogler, Fotokünstler aus Markt Piesting, hat einen besonderen Blick für die Farbenvielfalt der geharzten Föhren und hat im neuen PECHER FOTOKUNSTKALENDER 2018 wieder gekonnt und abwechslungsreich ganz unterschiedliche Aufnahmen zusammengestellt - passend zu jeder Jahreszeit und für jeden Geschmack. Ein kunstvoller Blickfang sowohl als Wandschmuck für die eigenen vier Wände oder als besonderes Geschenk! Limitierte Auflage! Erhältlich um € 12,- /Stk.

KEAföhrenen besuchen die Vöslauer AG

Auf der Suche nach neuen Produkten und Möglichkeiten besuchten die KEAföhrenen die Vöslauer AG, die im Herzen des KEAföhrenen Gebietes die artesische Quelle in Bad Vöslau nützt. Bei einer Betriebsbesichtigung konnten die Mitglieder interessante Details von der Abfüllung und den einzelnen Produktionsschritten bishin zur Auslieferung und dem Recycling erfahren. Besonders angetan waren die KEAföhrenen vom gelebten Nachhaltigkeitsgedanken (Präferierung regionaler Produzenten, Recyclingprozesse, Verzicht auf Billigimporte aus Übersee,...) dieses Vorzeigeunternehmens.

Foto v.l.n.r.: Martina Sanz (Kleinregion Schneebergland), Ena Smidt (Forstverwaltung Klein-Mariazell), Amina Kristen (LEADER Region Triestingtal, Projektbegleitung), Johannes Tintner (Universität für Bodenkultur Wien), Anette Schawerda (GF LEADER Region Triestingtal), Johannes Leitner (Pechermuseum Hernstein), Leopold Ziehaus (Marktgemeinde Pernitz), Ernst Schagl (Pecherpfad Hölles), Wolfgang Sovis (externer Unternehmensberater), Gerhard Kogler (Obmann Verein "Die KEAföhrenen"), Michael Lipp (Besucher), Johannes Kühmayer (Kühmayer's Kienspäne)

Doppeltes Glück: Pech trifft auf Pechöl

2013 ist das „Pechölbrennen“ in die Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen worden. Dies war für die KEAföhrenen Grund genug, beim Elzer Dorffest am 3.9. der Elzer Dorfgemeinschaft einen Besuch abzustatten.

„Seit ich vor vielen Jahren von der Tradition des Pechölbrennens in Elz gehört hatte, war es mir ein großes Anliegen, einmal in meinem Leben hierher zu kommen“ eröffnete Ernst Schagl vom Pecherpfad Hölles seine Begrüßung. Nach einem regen Informationsaustausch mit dem Obmann der Elzer Dorfgemeinschaft und Gastgeber Hermann Sandner beim Frühschoppen, fuhr der Pechöl-Express zum nahegelegenen Pechölstein, bei dem die Pechölmeister Friedrich Hackl und Christian Leitner über die traditionsreiche Gewinnung des Pechöls erzählten. Im Anschluss pechte einer der letzten aktiven Pecher aus Waidmannsfeld im Beisein interessierter Besucherinnen und Besucher eine nahegelegene Weißföhre an.

Jedes Jahr wird in Elz nach alter und überlieferter Tradition einen ganzen Tag lang Pechöl gebrannt. Die Pechölsteine sind flache, behauene, runde Granitsteine, die besonders durch eingekerbten Rillen an der Oberfläche auffallen. Harzreiche Föhrenscheiter werden pyramidenförmig aufgeschichtet, mit Fichtenreisig zugedeckt und mit Rasenstücken und einer Erdschicht umkleidet und anschließend angezündet. Einige Stunden später beginnt das Öl zu rinnen und gelangt, durch die Rillen nach außen. Das hochkonzentrierte Öl mit seiner ziehenden Wirkung ist Heilmittel für Mensch und Tier und hilft etwa bei Verstauchungen, Nagel- bzw. Hufverletzungen oder Erkältungen.

Die KEAföhrenen auf RadioSOL

Die KEAföhrenen - dies ist ein Zusammenschluss von Betrieben, Institutionen, Gemeinden und interessierten Personen rund um das Thema Schwarzföhre. Gemeinsam bieten sie eine bunte Mischung aus Produkten, Aktivitäten und Informationen zum Thema und wollen das mit der Pecherei verbundene Kulturgut der Öffentlichkeit näherbringen. Vergangenen Juni gründeten sie den Verein "Die KEAföhrenen", der im Interview mit RadioSOL im Mittelpunkt steht.

Im Studio erzählen Anette Schawerda (LEADER Managerin Region Triestingtal), Gerhard Kogler (Obmann "Die KEAföhrenen"), Herbert Kohlross (Obmann-Stv. "Die KEAföhrenen" und Forstwirt) und Johannes Kühmayer (KEAföhrener Betrieb) im Interview mit RadioSOL-Chef Gerhard Pellegrini über das LEADER geförderte Kooperationsprojekt, die Vereinsgründung, die Betriebe und deren Produkte.

Die Radio-Sendung ist zum Nachhören online und wird am 23.8. um 17 Uhr in RadioSOL (UKW 95,5) wiederholt:
http://www.planetsol.eu/members/triestingtal/mediapress/2017-08-10-triestingtal-aktiv-anette-schawerda-leader-region-triestingtal-projektvorstellung-die-keafoehrenen/

(Foto: RadioSOL; v.l.n.r.: Johannes Kühmayer, Ing. Gerhard Pellegrini, DI Anette Schawerda, Gerhard Kogler, DI Dr. Herbert Kohlross)

Vereinsgründung "Die KEAföhrenen"

Am 5.7. gründeten die Mitglieder des LEADER geförderten Projektes "Schwarzföhre 2.0 - Die KEAföhrenen" im Zuge eines Produkt- und Angebotsentwicklungsworkshops in der Forstverwaltung Klein-Mariazell den Verein "Die KEAföhrenen - Verein Freunde der Schwarzföhre und Pecherei". Der gemeinnützige Verein will den Erhalt und den Ausbau der Aktivitäten rund um die Bewirtschaftung und Nutzung der Schwarzföhre und der damit verbundenen Pecherei fördern. "Damit haben wir die Möglichkeit, in Zukunft eigenständig Maßnahmen zur Bewahrung und Weitergabe des Immateriellen UNESCO-Kulturerbes der Pecherei in NÖ und der damit verbundenen Bräuche und Traditionen zu setzen", freut sich der frischgebackene Obmann Gerhard Kogler.

Foto: v.l.n.r. Der Vorstand des neu-gegründeten Vereines "Die KEAföhrenen": Schriftführer-Stv. Ernst Schagl (Pecherpfad Hölles); Kassierin-Stv. Johann Leitner (Pechermuseum Hernstein), Kassierin Karin Zigeuner (Weinbau-Heuriger Zigeuner), Obmann-Stv. Herbert Kohlross (WHG Waldholz GmbH), Obmann Gerhard Kogler (Fotokünstler) und Schriftführer Johannes Kühmayer (Kühmayer's Kienspäne)

"Herr der Kienspäne" im Interview mit RadioSOL

Am 19. Juni sprach Johannes Kühmayer, KEAföhrener Betrieb seit der 1. Stunde, über seinen Betrieb, seine Philosophie, seine Erfahrung mit anderen Wäldern und über das Projekt "Die KEAföhrene". Johannes Kühmayer - Forstwirt live auf Radio SOL 95,5 + 105,1 sowie www.radioSOL.at.

Hier ist der Beitrag zu hören: Johannes Kühmayer auf RadioSOL

KEAföhrenes Sonnwendfeuer 

Das Piestinger Sonnwendfeuer am 24. Juni erfreut sich schon seit Jahren großer Beliebtheit. Mit dem sommerwarmen Abendwetter war der Besucherstrom in diesem Jahr besonders groß. Die vielen Gäste waren bei bester Laune. Natürlich gab es aufgrund der hohen Temperaturen Originale Pecherspritzer.

Das Gold der Hohen Wand

Wie eine Insel der Erholung liegt der Naturpark Hohe Wand im südlichen NÖ und grüßt seine Besucherinnen und Besucher mit beeindruckenden Felswänden. Auf diesem Hochplateau, ein paar Gehminuten vom Naturpark-Zentrum entfernt, pechte Robert Rendl am 18. Juni den bisher höchst-gelegenen Schaubaum unter Beisein von ca. 30 Interessierten an. Robert Rendl nahm die interessierte Gruppe mit auf eine Zeitreise des alten Handwerks und erklärte Interessantes und Wissenswertes über die Pecherei in unserem Gebiet und gab einen kleinen Einblick in die mühevolle Gewinnung dieses Naturprodukts. Im nahliegenden Naturpark-Zentrums-Shop sind seine Produkte (z.B. der Pechbalsam) und nähere Informationen und Auskünfte erhältlich: naturpark-hohewand.at

(Foto: Naturpark Hohe Wand; Robert Rendl, Amina Kristen, Selma Karnitsch)

 Großer Andrang beim Schaupechen in Markt Piesting

Etliche Zuseher verfolgten die spannende Darbierung des Schaupechens beim Markt Piestinger Marktfest am Pfingstmontag. Mithilfe der jüngsten freiwilligen Herferinnen und Helfer erklärte Pechermeister Bernhard Kaiser die einzelnen Arbeitsschritte des 2011 in die Liste des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommenen Handwerks der "Pecherei". Bernhard Kaiser arbeitet  noch mit den ursprünglichen Werkzeuge und  nach überliefertem Wissen der damaligen Berufspecher und gibt sein umfangreiches Wissen gerne an die junge Generation weiter. Die Begeisterung, die er dabei bei den Kindern entfachen kann, ist für ihn die schönste Motivation.

Hoher Besuch am 2. NÖ Museumsfrühling vom Pecherpfad Hölles

Große Ehre für den Pecherpfad Hölles und seiner Pecherpfad-Initiatorengruppe des örtlichen Verschönerungsvereins: Anlässlich des 2. NÖ. Museumsfrühlings am 20. und 21. Mai 2017 kam die designierte Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner. Beim Rundgang zeigte sie sich begeistert von der Vielzahl der Aktivitäten in den vergangenen 21 Jahren, gratulierte und bedankte sich für das „große Engagement und den Kulturerhalt“ mit einem Eintrag ins „Goldene Ehrenbuch der Pecherei“ und versprach künftig bei Bedarf Unterstützung für das Unesco-Kulturerbeprojekt. Als kleines Dankeschön für ihren Besuch wurde ihr ein stilvolles Föhrenpechkistchen mit Glas-Pechhäferl sowie einer Projekt-Dokumentation und Naturprodukten überreicht.

Neben zwei Pecher-Schauvorführungen, zu denen fast 100 Besucher aus kamen, gab es zum 1. Museumstag die vom Pecherpfad Hölles nach über 100 Jahren gemeinsam mit der Fa. Schroll in Sollenau produzierte Pechseife, ätherisches Föhrennadelöl und den begehrten Pechbalsam. Auch einer der letzten noch lebenden Harzarbeiter von der Fa. Furtenbach aus Wr. Neustadt kam zur sonntägigen Vorführung.  

Dabei wurde auch erstmals der Öffentlichkeit die neue Pechhäferl-Sammlung präsentiert: Pechhäferl von insgesamt 60 ehemaligen Pecherfamilien aus Matzendorf-Hölles, alle mit gut lesbaren alten Hausnummern bzw. Familien-Anfangsbuchstaben wurden dazu in mühevoller Arbeit in den ehemaligen Pechwäldern im Winter gesammelt und gereinigt. „Wir hoffen, dass wir die wenigen fehlenden auch noch finden können, damit wir von unseren ehemaligen Pechern der Nachwelt ein würdevolles Andenken erhalten können“, sagte Projekteiter Ernst Schagl bei der Vorstellung der Sammlung.