Zur Saisoneröffnungs-Schauvorführung am 5.5. anlässlich des 20-Jahr-Bestandes des Hölleser Pecherprojektes kamen 104 Gäste nicht nur aus der gesamten Thermenregion, sondern auch aus dem Wein- und Waldviertel.

Nach einem Einblick in die Geschichte der Harzverwendung zeigt der letzte echte Pecher Österreichs, Gerhold Wöhrer, der noch bis Anfang der 1970er Jahre neben seinem Studium die Pecherei betrieben hatte, die nur von Generation zu Generation überlieferten Arbeitstechniken der Pechgewinnung an den Föhrenstämmen. Dabei wurde Vzbgm. Leopold Schagl zu seinem 60. Geburtstag gratuliert und ihm der zuvor bearbeitete Jubiläums-Pechbaum gewidmet.
Höhepunkt war die Präsentation des 1. Österreichischen Schwarzföhrenbettes mitten im Pecherwald von der Wiener Neustädter Holzfirma Priestersberger mit Holz aus dem eigenen Neustädter Föhrenwald, dass dafür 6 Jahre getrocknet wurde. Als Erster durfte natürlich der Jubilar das neu gezimmerte Föhrenbett testen. Kurt Priestersberger wird für das Jubiläumsfest am 22.5. ein breiteres zweites Bett bauen, dass von den Gästen getestet werden kann. Er spendete auch einen Gutschein für firmeneigene Produkte für die Hauptverlosung am 22.5. im Wert von € 180,-, dazu gibt` s neben rund 200 Preisen für die Sofort-Gewinntombola (Lospreis nur € 1,-) weitere Hauptpreise wie ein Hochbett von der Firma Wahl aus Theresienfeld (€ 200,-) und € 500,- in bar vom Autohaus Ebner in Felixdorf.

Pressemeldung

Mit Unterstützung von Land und Europäischer Union
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Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

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Pecher Produkte

Produzent: Pechermuseum Hernstein

Rundtour als Ergänzung zum Museum empfohlen. Mit mehreren Schautafeln, Stationen, Exponaten und auch an „gepechten Bäumen“ wird die Arbeitsweise und die Bedeutung des Pecherberufes anschaulich erklärt.

 

 

Am Hart, 2560, Hernstein

Tel: 02633 47205
Website: www.hernstein.gv.at
E-Mail: marktgemeinde@hernstein.gv.at

Zum Produkt

Wissenwertes

Vorkommen

Die Schwarzföhre wächst in den Mittelmeerländern Südeuropas, Kleinasiens und des westlichen Nordafrikas und kommt auch in Teilen Österreichs vor.

Unterscheidung

Man kann die Art anhand der schwarz gefärbten, verdeckten Teile der Zapfenschuppen leicht von anderen südeuropäischen Kiefernarten unterscheiden.

Verwendung

Wegen ihres hohen Harzgehaltes spielte sie eine wichtige Rolle in der Pecherei. Das Holz wird vielfach genutzt und, da es nicht knarrt, unter anderem zu Bühnenböden verarbeitet.