Wie kam das Harz damals vom Baum in die Raffinerie und wieviel hat ein Pecher damals verdient? Diese und viele andere Fragen rund um den "Weg des Harzes" erklärt Vinci, der kleine Pecherbub, der 2013 von der Volksschule Markt Piesting keiert wurde, an neun schön und unterhaltsam aufbereiteten Tafeln auf dem Pecherweg, der nun den Marktplatz in Markt Piesting mit dem Pechermuseum in Hernstein verbindet. Die Eröffnung findet am 5. Oktober um 11 Uhr statt, hier ist eine Erstbegehung vom großen Parkplatz in Markt Piesting nach Hernstein mit Shuttletransport zurück möglich.

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Am Samstag, 5.5.18. wird im SR/SWR-Fernsehen (eines der dritten Programme der ARD) von 17.30 – 18.00 Uhr ein Film über Wienerwald-Highlights "Wienerwald, da will ich hin!" ausgestrahlt. Unter anderem war das Filmteam auch am Pecherpfad Hölles und wird einige Minuten über die Pecherei berichten.

 


Medienstark sind die beiden BOKU-Studentinnen Sandra Falkner und Claudia Bergero derzeit auf der ORF-Startseite mit einer spannenden Produktinnovation aus Harz vertreten: Sie entwickeln den ersten Kaugummi aus heimischem Baumharz für Österreich, den "Alpengummi". Der Kaugummi besteht aus vier Zutaten, allesamt regional gewonnen: Harz, Bienenwachs, ätherische Öle für den Geschmack und Birkenzucker. Nachdem mit einer Förderung des Austria Wirtschaftsservice der erste Prototyp entwickelt werden konnte, wird er derzeit von etlichen Produkttestern bewertet. Mit Ende des Jahres soll der Verkauf des Kaugummis starten. Damit will Alpengummi die Chance ergreifen, dem alten Handwerk der Pecherei zu neuer Anerkennung zu verhelfen. Mehr Infos unter alpengummi.at und orf.at.

 

 
Die zahlreichen KEAföhrenen-Betriebe halten mit ganz besonderen Geschenkideen aus der heimischen Schwarzföhre für alle Sinne ein wunderbares Angebot bereit: Da gibt es handgemachte Produkte aus Föhrenharz wie den Pechbalsam aus der heimischen Schwarzkiefer, harzreiche, ganz besonders brennfreudige Kienspäne für den gemütlichen Kachelofen daheim, handgefertigtes Holzspielzeug aus regionalem Holz für strahlende Kinderaugen und eine speziell designte Ostervase für den traditionellen Osterstrauch.
 
 
 
 

 

Rechtzeitig vor Sommerbeginn trafen die KEAföhrenen am 26.6. im Zuge des LEADER gefördeten Projektes in Dreistetten am Bregahof zusammen, um in einem professionell moderierten Workshop über die bisher gesetzten Maßnahmen zu reflektieren und Pläne für den Herbst und weitere Vorhaben zu sprechen.

 

 

 

Foto: Gerhard Kogler

V.l.n.r.: DI Martina Sanz (Kleinregionsmanagerin Schneebergland), Robert Rendl (Pecher und Pechsalbenhersteller), Bernhard Kaiser (Pecher und Waldpädagoge), Dr. Wolfgang Sovis (Unternehmensberater), DI Amina Kristen (Projektkoordinatorin LEADER Region Triestingtal), Gerhard Kogler (Obmann Verein „Die KEAföhrenen“), Mag. Florian Gruber (Bregahof), Anton Weissenberger (WWG Piestingtal), Dr. Ingeborg Zeh (Marktgemeinde Markt Piesting).

Am Samstag, den 7. April gibt es wieder eine der wenigen Möglichkeiten, sich das Handwerk der Pecherei von zwei Pecherprofis zeigen zu lassen und es gleich selbst zu probieren. Bernhard Kaiser hat das Handwerk von Berufspechern gelernt, Robert Rendl verarbeitet das Pech seiner Bäume zu Pechbalsam und hat sich ganz dem Handwerk verschrieben. Gerne geben sie ihr umfangreiches Wissen über die Pecherei und den Wald weiter. Die Begeisterung, die sie dabei bei den Menschen entfachen können, sind für sie die schönste Motivation.

Anmeldung und Preisauskunft für den eintägigen Pecherkurs bei den beiden Pechern direkt unter 0664 78 15 657 (Bernhard Kaiser) oder 0664 737 960 62 (Robert Rendl).

 

Bei diesem besonderen Jubiläum waren die KEAföhrenen auch mit dabei. Eine breite Produktpalette aus Naturmaterialien wurde vom extra für dieses Jubiläum ausgelagerten Museumsshop im Waldbauernmuseum Gutenstein und im Infostand der KEAföhrenen angeboten. Viele Interessierte nutzten die Gelegenheit, mehr über die Schwarzföhren-Produkte zu erfahren und auch gleich welche mit nach Hause zu nehmen.

Foto: Die beiden Verkaufsstände vom Waldbauernmuseum Gutenstein und den KEAföhrenen am Mariahilfberg

Am 29.11. besuchten Studierende der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik mit Vizerektorin Elisabeth Hainfellner die KEAföhrenen und nahmen gleich in der Früh das KEAföhrenen Mitglied Verein Morgenstern in Markt Piesting ganz besonders unter die Lupe. Im Fokus standen die Arbeitsfelder und Tätigkeitsschwerpunkte des sozial-therapeutischen Vereines sowie seine Verbindung zum Projekt der KEAföhrenen. Das Projekt wurde von der Projektbetreuerin Amina Kristen präsentiert. Kleinregionsmanagerin des Schneebrglandes, Martina Sanz, erzählte den interessierten Studentinnen und Studenten von ihren Arbeitsschwerpunkten im aktuellen Jahr. Am Nachmittag stand ein Besuch im Pechermuseum Hernstein am Programm sowie eine Präsentation des Pechers Robert Rendl über seinen Betrieb. Der Tag klang bei einem Vernetzungstreffen mit den KEAföhrenen Pecher und Waldpädagoge Bernhard Kaiser, Kienspäne-Hersteller Johannes Kühmayer und Vereinsobmann Gehard Kogler beim KEAföhrenen Heurigen Zigeuner in Neusiedl bei Speis und Trank aus.

 

Infostand, Produktverkauf und Pechersterz der KEAföhrenen

Großer Andrang bei den KEAföhrenen herrschte beim diesjährigen Marktfest am Pfingstmontag in Markt Piesting.
Im Zentrum des Marktes gab der Vereinsobmann der KEAföhrenen, Gerhard Kogler, zahlreichen Interessierten Auskunft über das Wirken des gemeinnützigen Vereins und die sehr gefragten Produkte aus Harz und Holz der Schwarzföhren.

 

 

Die aktuellsten Infos zu den KEAföhrenenprodukten, -betrieben und viele Infos rund um das Thema Schwarzföhre kann jetzt in der druckfrischen Broschüre nachgelesen werden. Die KEAföhrenen beweisen damit ihre Vielfalt und stellen gleichzeitig Innovation, Tradition und Regionalität in den Vordergrund. Die Broschüre liegt demnächst bei allen KEAföhrenenbetrieben und Destinationen auf und kann hier in elektronischer Form bezogen werden.

 

 

Interessante Erkenntnisse holten sich die KEAföhrenen am 16. Mai im Zuge einer vom Projekt geförderten Exkursion im Zirbenland. Neben Betriebsbesichtigungen bei Lebensmittel- und Körperpflegeherstellern, lokalen Shops und Übernachtungsbetrieben stand der Erfahrungsaustausch mit der LEADER Region "Innovationsregion Murtal", Vertretern des Projektes "bauernkraft.at" und der ARGE Zirbenland Markenpartnern im Fokus. Die Verarbeitung der "Königin der Alpen" - wie die Zirbe auch genannt wird -  in der Kulinarik als geschmacksgebender Bestandteil stand im besonderen Interesse der KEAföhrenen, lassen sich doch viele Ideen auch mit "unserer" Schwarzföhre umsetzen.

 

 Zur besseren Vermarktung des Themas, der Produkte und Angebote rund um die Schwarzföhre und Pecherei im Triesting- und Piestingtal hat der Wienerwald Tourismus eine attraktive Landing-Page für die KEAföhrenen angelegt. Sie soll mit aussagekräftigen Bildern und spannenden Informationen Lust und Interesse auf das Thema machen und über die Regionsgrenzen hinweg das Projekt bewerben. Die Seite wird stetig erweitert: www.wienerwald.info/die-keafoehrenen

 

 

Beim 3. NÖ. Museumstag am 13.5.2018, an dem sich 125 museale Einrichtungen im ganzen Land beteiligten,  nahm auch heuer der Pecherpfad Hölles mit zwei Schauvorführungen teil.

Bereits am Vormittag kam die Wiener Archäologin Dr. Claudia Behling mit einer Reisegruppe von 60 Personen zur Pechervorführung, wo diesmal besonderes Interesse an der jahrtausendelangen geschichtlichen Verwendung des Baumharzes stand und von beiden Seiten viele neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu hören waren. Vorher durften sich die Teilnehmer/Innen  noch mit einem Waldfrühstück stärken.

Am Nachmittag gab es anlässlich des Muttertages neben einer Schauvorführung mit einem der letzten echten ehemaligen Pecher, Gerhold Wöhrer, zu der fast 100 Besucher kamen und einer Kaffeejause unter den Föhrenbäumen eine Ehrung für die älteste Mutter, die den NÖ. Museumsfrühling besuchte: Mit 99 Jahren kam Katharina Wöhrer aus Hölles mit ihrer Tochter Emma zur Veranstaltung. Dazu gratulierte auch Vzbgm. Leopold Schagl ganz besonders.

An alle ADVENTMARKT-AUSSTELLER und solche die es werden wollen! Auch heuer gibt es wieder den Adventmarkt in Kaumberg. Noch sind einige Plätze beim Adventmarkt am 25.11.2017 und am 26.11.2017 frei! Sie wollen beim Adventmarkt der Firma Brandtner in Kaumberg ausstellen? So einfach geht es! Schreiben Sie eine Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an oder nehmen Sie mit uns telefonisch Kontakt (02765/8010 oder  0680 144 1887) auf! Anmeldeschluss ist der Freitag, der 03. November 2017!

Im Zuge der Veranstaltung "Treffpunkt: Hochschule" wurde am 25.4. unter neugierigen Blicken von zahlreichen StudentInnen und Lehrenden im Garten der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik von den Pechern der KEAföhrenen ein Schaubaum angepecht. Dabei erzählten die heute aktiven Pecher Bernhard Kaiser, Robert Rendl und der ehemalige Berufspecher Leopold Schneidhofer von den Mühen, die der Beruf damals in den 1970er Jahren mit sich brachte.

 

Die Kalender-Ausgabe 2018 ist rechtzeitig zu Beginn der Kalendersaison erschienen und zeigt weitere einzigartige Aufnahmen von Harzbäumen aus den wunderschönen Föhrenwäldern rund um Markt Piesting auf 24 Seiten A3 Hochformat in Premiumqualität.

Gerhard Kogler, Fotokünstler aus Markt Piesting, hat einen besonderen Blick für die Farbenvielfalt der geharzten Föhren und hat im neuen PECHER FOTOKUNSTKALENDER 2018 wieder gekonnt und abwechslungsreich ganz unterschiedliche Aufnahmen zusammengestellt - passend zu jeder Jahreszeit und für jeden Geschmack.

Am 24.4.2018 wurde auf Anregung der  Universität für Bodenkultur mit Unterstützung der Stadt Wien und des Projektes feierlich die 1. Wiener Schaupecherei von Bezirksvorsteherin Silvia Nossek eröffnet. Auch der neue Rektor der BOKU, Uni.-Prof. DI Dr. Hubert Hasenauer, freute sich in seiner Eröffnungsrede über die neue Attraktion neben dem Universitätsgebäude, ist er doch selbst im Bereich der Forstwissenschaft spezialisiert. Ein kundiger BOKU-Student wird sich um die weitere Bearbeitung im Laufe des Jahres kümmern.

Das Anpechen des Schaubaumes stieß auf große Begeisterung und Interesse seitens der Besucherinnen und Besucher.

 

Auf der Suche nach neuen Produkten und Möglichkeiten besuchten die KEAföhrenen die Vöslauer AG, die im Herzen des KEAföhrenen Gebietes die artesische Quelle in Bad Vöslau nützt. Bei einer Betriebsbesichtigung konnten die Mitglieder interessante Details von der Abfüllung und den einzelnen Produktionsschritten bishin zur Auslieferung und dem Recycling erfahren. Besonders angetan waren die KEAföhrenen vom gelebten Nachhaltigkeitsgedanken (Präferierung regionaler Produzenten, Recyclingprozesse, Verzicht auf Billigimporte aus Übersee,...) dieses Vorzeigeunternehmens.


Der Bregahof ist ein kleiner Bio-Bauernhof am Fuß der Hohen Wand mit Fokus auf Kräuter und die Haltung alter Tiersorten (Mangalitza-Schweine, Soay-Schafe, Sulmtaler Hühner). Florian und Angelika Gruber stellen bäuerliche Produkte mit traditionellen Techniken her.

Mit Frühlingsbeginn haben sie das wildwurzelwerk am Bregahof ins Leben gerufen. Hier gibt es Workshops und Kurse über Naturvermittlung, Kräuterwissen, bäuerliches Handwerk und Tierhaltung.

Weitere Produkte sind u.a Kräutersalze, Birnenbrand und Räucherlocken von ausgesuchten Stämmen der KEAföhre. Mehr Infos unter www.bregahof.at.

 

2013 ist das „Pechölbrennen“ in die Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen worden. Dies war für die KEAföhrenen Grund genug, beim Elzer Dorffest am 3.9. der Elzer Dorfgemeinschaft einen Besuch abzustatten.

„Seit ich vor vielen Jahren von der Tradition des Pechölbrennens in Elz gehört hatte, war es mir ein großes Anliegen, einmal in meinem Leben hierher zu kommen“ eröffnete Ernst Schagl vom Pecherpfad Hölles seine Begrüßung. Nach einem regen Informationsaustausch mit dem Obmann der Elzer Dorfgemeinschaft und Gastgeber Hermann Sandner beim Frühschoppen, fuhr der Pechöl-Express zum nahegelegenen Pechölstein, bei dem die Pechölmeister Friedrich Hackl und Christian Leitner über die traditionsreiche Gewinnung des Pechöls erzählten. Im Anschluss pechte einer der letzten aktiven Pecher aus Waidmannsfeld im Beisein interessierter Besucherinnen und Besucher eine nahegelegene Weißföhre an.

Mit Unterstützung von Land und Europäischer Union
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Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

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Pecher Produkte

Produzent: Herbert Kohlross

Buch

 

Fischauergasse 152/Top 7, 2700, Wr. Neustadt, Austria

Mobil: 0664 212 9440
E-Mail: kohlross@waldholz.at

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Wissenwertes

Vorkommen

Die Schwarzföhre wächst in den Mittelmeerländern Südeuropas, Kleinasiens und des westlichen Nordafrikas und kommt auch in Teilen Österreichs vor.

Unterscheidung

Man kann die Art anhand der schwarz gefärbten, verdeckten Teile der Zapfenschuppen leicht von anderen südeuropäischen Kiefernarten unterscheiden.

Verwendung

Wegen ihres hohen Harzgehaltes spielte sie eine wichtige Rolle in der Pecherei. Das Holz wird vielfach genutzt und, da es nicht knarrt, unter anderem zu Bühnenböden verarbeitet.

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